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5 Millionen Pesos

Die Reihe "5 Millionen Pesos" im RadioCafe?
Nein, dabei handelt es sich um keine Vortragsserie zum Thema mexikanischer Wirtschaftsgeschichte oder dominikanischer Anlage-Fonds. Vielmehr um eine Konzertschiene für jungen Jazz in und aus Österreich, in der seit Oktober 2015 viel versprechende Newcomer-Bands auf die Bühne gebeten werden. Die Konzerte werden aufgenommen und in der "Ö1 Jazznacht" ausgestrahlt, die Musiker/innen als Studiogäste geladen. Stilistisch herrscht dabei große Offenheit, Ansätze zu persönlicher musikalischer Handschrift, Mut zu Originalität und Eigenständigkeit gilt seitens der Ö1 Jazzredaktion als wichtigstes Kriterium für die Berücksichtigung.

Doch die eingangs gestellte Frage ist unbeantwortet geblieben. Warum "5 Millionen Pesos"? Sagen wir, es hat mit dem Standort zu tun: 5 Millionen Pesos ist jene Summe, die Argentinien nach dem Ersten Weltkrieg dem darbenden Österreich spendete. Zum Dank für diese großzügige Geste kam 1921 die Argentinierstraße zu ihrem Namen, in der heute ORF-Funkhaus und RadioKulturhaus samt RadioCafe stehen.

Anno 2017 feiert das RadioKulturhaus seinen 20. Geburtstag und "5 Millionen Pesos" feiert am 18. September mit. Dabei darf ein bisschen geklotzt werden: Der Schauplatz wird vom intimen RadioCafe in den Großen Sendesaal verlegt, statt einer stehen drei Bands auf dem Podium – und das gesamte Konzertgeschehen wird im Rahmen einer "On stage"-XL-Ausgabe von 19.30 bis 22.00 Uhr live auf Ö1 übertragen.

Das Zuhören lohnt sich: Mit Filippa Gojo ist eine österreichische Sängerin geladen, die hierzulande noch als Geheimtipp gilt, in ihrer Wahlheimat Köln indessen als Shootingstar gefeiert wird. Die 29-jährige Bregenzerin, die mit ihrem Stammquartett erstmals in Wien zu hören ist, macht mit einer glockenklaren Stimme Furore, deren Möglichkeiten sie keuchend, tirilierend, stotternd höchst musikalisch auslotet. Nicht ohne sich dabei immer wieder von der Sprachmelodie und den Lauten des Vorarlberger Dialekts inspirieren zu lassen.

Das Wiener Duo Sain Mus, bestehend aus Gitarrist Philipp Erasmus und Cellist Clemens Sainitzer, bedeutet einen kammermusikalischen Kontrapunkt: Wobei die in delikater Raffinesse daherkommenden Klänge auch in rassige Grooves kippen können. Um sich dann wieder in frei assoziierten Soundscapes differenziert aufzufächern: Das Ohr wird immer wieder aufs Neue überrascht.

Pianist David Helbock ist spätestens seit der Nominierung für einen Echo Jazz 2017 der aktuell bekannteste Newcomer in Sachen österreichischer Jazz. Der 33-Jährige wird mit seinem Trio im RadioKulturhaus gastieren und die Musik des Albums "Into the Mystic" zum Besten geben: Helbock spürt hier jenen Bereichen nach, in denen rationales Denken endet und Inspiration, Intuition beginnt. Er findet sie u.a. in der griechischen Mythologie, in der Lyrik von Hafez sowie in Mutter Erde – zu deren Ehren er auf den Tasten einen dampfenden, groovenden Fruchtbarkeitstanz vollführt. "5 Millionen Pesos" steht am 18. September also unter dem Motto: Der junge österreichische Jazz, der so vielgestaltig, facettenreich tönt wie die Persönlichkeiten eben sind, die dahinter stehen, feiert sich selbst! Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ö1 Jazzredaktion.

(Andreas Felber)

5 Millionen Pesos
Mo, 18.09.17, 19:30 Uhr
ORF RadioKulturhaus
Argentinierstr. 30a, 1040 WIEN


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