Frühlings Erwachen - Schauspielhaus Linz - Tickets

Frühlings Erwachen - Schauspielhaus Linz - Tickets

Eine Kindertragödie

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EventOrteDatum
Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Sa, 23.09.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 39,50
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Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Di, 26.09.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 32,30
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Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Do, 28.09.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 39,50
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Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Sa, 30.09.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 39,50
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Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Do, 05.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 39,50
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Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Mo, 16.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 32,30
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Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Di, 07.11.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 32,30
print@home verfügbar  Tickets
Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Mi, 15.11.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 32,30
print@home verfügbar  Tickets
Frühlings ErwachenLINZ
Schauspielhaus Promenade
Mi, 22.11.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 32,30
print@home verfügbar  Tickets
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Melchior Gabor ist ein kluger Junge, darf lesen, was er will, macht sich Gedanken über die Moral. Einige dieser Gedanken sind gefährlich. Im Gegensatz zu seinem Freund Moritz Stiefel hat Melchior Kenntnisse über die groben Umrisse menschlicher Sexualität. Moritz ist – zu seinem eigenen Schutz – von den Eltern und von der Gesellschaft in Unwissenheit aufgezogen worden. Unwissend wird er auch sterben. Seine Lehrer kommen zu dem Schluss, der Einfluss seines Freundes Melchior habe ihn vernichtet. Ähnlich geht es Wendla Bergmann. Sie hat wenige Begegnungen mit Melchior Gabor und wird – ohne zu begreifen – schwanger. Die Abtreibung, die ihre Mutter anordnet, um die Ehre der Familie zu retten, endet für die Tochter tödlich.

Wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts, in West-Europa. Das Erwachsen-Werden ist in Wedekinds berühmtem Stück eine gefährliche, oft tödliche Passage. Vieles scheint uns heute fern an dieser Zeit voller Tabus und Repressalien. Es ist keine gute alte Zeit. Und doch: Sind die Jahre zwischen Kindheit und Reife inzwischen sicherer geworden? Sind Jugendliche heute weniger bedroht von Einsamkeit, Verzweiflung, Überforderung, Gewalt? Ist uns die Kultur, die Zeit, die Wedekind in seiner Kindertragödie portraitiert, wirklich so fern, wie wir es gerne hätten?