Der Engel mit der Posaune - Theater in der Josefstadt - Tickets

Der Engel mit der Posaune - Theater in der Josefstadt - Tickets

Uraufführung

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EventOrteDatum
Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
Mi, 27.09.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 13,89
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Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
Do, 28.09.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 13,89
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Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
Do, 05.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 13,89
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Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
Fr, 06.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 13,89
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Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
Sa, 14.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 7,89
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Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
So, 15.10.17
15:00 Uhr
 
Tickets ab € 7,89
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Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
So, 15.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 13,89
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Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
Mi, 25.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 13,89
print@home verfügbar  Tickets
Der Engel mit der PosauneWIEN
Theater in der Josefstadt
Do, 26.10.17
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 13,89
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Zur Eventübersicht1 - 9 von 9
Ernst Lothar
Der Engel mit der Posaune
Uraufführung
Bühnenfassung von Susanne F. Wolf


Ich glaub dran, dass man Menschen
bilden und bessern kann –
ohne Zwang und Unterwerfung.
Ich wünsche mir eine grundsätzlich
freiere Welt und bin doch
selbst komplett gefangen und
weiß eigentlich nicht recht, wozu
ich wirklich existier.

Hans Alt

Das Beeindruckendste an diesem Roman ist etwas, das auf den ersten Blick eigentlich vollkommen banal ist: dass man die schwersten Brüche der österreichischen Geschichte innerhalb eines einzigen Lebens erzählen kann. Die junge Henriette liebt noch den Kronprinzen und wird als alte Frau von den Nazis umgebracht. Das ist verblüffend und macht dem Leser auf andere Weise klar: Der Zusammenbruch des habsburgischen Weltreichs, der Kollaps der Ersten Republik durch Bürgerkrieg und der "Anschluss" an Nazideutschland ereigneten sich innerhalb von so kurzer Zeit, nämlich von nur zwanzig Jahren, dass sie sich für die folgenden Generationen – also uns – zu einer einzigen unentwirrbaren Katastrophe zusammengeklumpt haben. Vom Kaiser wie von den Nazis fühlen wir uns heute durch tiefe, schützende Gräben getrennt, dabei folgte für Zeitgenossen auch damals, wie immer in der Geschichte, nur ein Tag unerbittlich auf den anderen.
Eva Menasse, 2016

Die Wiener Klavierbauerdynastie Alt steht im Mittelpunkt von Ernst Lothars epochalem Roman: Nach ihrer Vernunftheirat mit Franz Alt sieht sich Henriette in einem Korsett aus Zwängen und Tradition gefangen. Ihre Versuche der Rebellion scheitern, und so ist es ihr ältester Sohn Hans, auf den sie alle Hoffnungen setzt. Er soll jenes selbstbestimmte Leben führen, das ihr versagt geblieben ist. Doch auch er ist ein Gefangener der Konvention, ein unglücklicher Firmenerbe, der erst durch zahllose Schicksalsschläge und den erzwungenen Umbruch der Gesellschaft zu seiner Bestimmung findet.

Als Schriftsteller, Regisseur und Theaterdirektor machte sich der 1890 in Brünn geborene Ernst Lothar am Beginn des 20. Jahrhunderts einen Namen. 1935 übernahm er zusammen mit Max Reinhardt die künstlerische Leitung des Theaters in der Josefstadt, wurde aber 1938 zur Emigration gezwungen. Im amerikanischen Exil schrieb er mehrere erfolgreiche Romane, darunter Der Engel mit der Posaune, der 1944 erstmals in englischer Sprache veröffentlicht wurde. 1948 folgte die berühmte Verfilmung des Stoffes mit Paula Wessely, Attila Hörbiger, Hans Holt, Erni Mangold u.v.a.
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    Theater in der Josefstadt
      4.5 Sterne, von 2 Fan-Reports
  • Wien - Theater in der Josefstadt

    22.10.15

    Tolle Sache !!! von Anton, 23.10.15
    Schönes Ambiente, interessantes Bühnenbild, ausgezeichnete Inszenierung sowie Thematik und mit Gregor Bloeb eine absolute Bestbesetzung des Hauptdarstellers. Ein gelungener Abend, der dennoch etwas zum Nachdenken anregt.
  • Wien - Theater in der Josefstadt

    25.04.15

    Kafka - Es darf gelacht werden! von Felice, 18.09.15
    Kafka einmal anders: Seine Werke zählen zur Weltliteratur und waren für mich schon zur Schulzeit keine leichte Lese-Kost. Mit seinem Projekt, basierend auf Franz Kafkas Schriften, bringt Elmar Goerden jedoch eine ganz neue Facette des Schriftstellers zum Vorschein. Mir gänzlich unbekannt war Kafkas ausführliche Führung eines Tagebuchs und seine Leidenschaft fürs Briefe schreiben. Im Theater in der Josefstadt zeigen Maria Köstlinger, Alexander Absenger, Peter Kremer, André Pohl und Toni Slama einen sehr komischen und ironischen Kafka, dessen Liebesbeziehung vorwiegend auf einem Briefwechsel gründete. Das unkonventionell gestaltete „Programmheft“ ist ein charmantes Souvenir an einen unterhaltsamen Abend!