Roger Waters - Tickets

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Künstlerbeschreibung

The Wall von Pink Floyd gilt als Meisterwerk der Rock-Geschichte. Live ist das multimediale, rätselhafte Spektakel von Kritikern als „ultimativer Maßstab für alle künftigen Stadionshows“, „einzigartiges Erlebnis“ und „größtes Ereignis der Rock-Historie“ gerühmt worden. The Wall und sein Protagonist/Komponist Roger Waters, die kreative Kraft von Pink Floyd, sind im Sommer 2013 zum letzten Mal an wenigen ausgewählten Open Air-Schauplätzen zu sehen. Frankfurt, Wien, Berlin und Düsseldorf erleben zwischen dem 9. August und 6. September Errichtung und Einsturz der gigantischen Mauer, die als ideale Projektionsfläche dient und gleichzeitig die zentrale Metapher dieser Rock-Oper ist, Sinnbild für die Barrieren zwischen Menschen und Nationen.

 

Das Publikum wird mit einem gewaltigen Bildersturm und der überwältigenden Klangsprache einer Produktion konfrontiert, die alles Konventionelle in den Schatten stellt und eine überragende technische Qualität bis hin in die letzte Reihe garantiert. Es ist die letzte Chance, den epochalen Wall-Zyklus von und mit seinem Schöpfer und Hauptakteur Roger Waters original und live zu verfolgen. Die Anfangszeiten sind bewusst so gewählt, dass die Shows erst bei völliger Dunkelheit beginnen.

 

Kein anderes Musikepos der Moderne hat die Massen so nachhaltig bewegt wie The Wall von Roger Waters, dem Mitbegründer und vorrangigem Songschreiber von Pink Floyd. Die wenigen Aufführungen der Originalproduktion haben zum Mythos ebenso beigetragen wie der einzigartige Erfolg des Konzeptalbums, das sich mehr als 40 Millionen Mal verkaufte und Klassiker wie ‚Comfortably Numb‘, ‚Another Brick In The Wall‘, ‚Mother‘, ‚Run Like Hell‘ und ‚Young Lust‘ hervorbrachte.

 

Die authentische Rekonstruktion und technische Aufwertung der aufwändigsten Rock-Produktion aller Zeiten löste eine ungeheure Resonanz aus. Seit ihrer Wiedererschaffung haben mehr als 3,3 Millionen Zuschauer in 28 Ländern die monumentale Präsentation gefeiert und damit zu einem der erfolgreichsten Tourneeprojekte überhaupt gemacht.

 

Das Rock-Drama über Entfremdung und Transformation enthält überarbeitete Fassungen aller Pink Floyd-Songs sowie sämtlicher Elemente und Spezialeffekte der Originalproduktion, die mit Hilfe der heutigen Technik aktualisiert wurden. Die bis zu 150 Meter breite und 12 Meter hohe Mauer bildet eine ideale Projektionsfläche für Filme, Zeichentricksequenzen, Videos und Farbspiele. Monster-Marionetten, Laser- und Pyrotechnik sowie Surround-Sound tragen zu einer bahnbrechenden, verblüffenden und singulären Erfahrung bei, wie sie bisher kein anderer Rock- oder Stadion-Event geboten hat.

Obwohl kaum ein Werk der populären Musik vergleichbare Anerkennung und Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde The Wall ursprünglich wegen seiner Komplexität nur dreißigmal in lediglich vier Städten – Los Angeles, New York, London und Dortmund – aufgeführt. Eine gigantische Zugabe gab es 1990 auf dem Potsdamer Platz, wo mehr als eine halbe Million Menschen dem Spektakel beiwohnten. 1982 inszenierte Regisseur Alan Parker The Wall als metaphorischen Musikfilm, dessen Drehbuch Roger Waters schrieb.

 

Herzstück der Show ist die Mauer aus über tausend Steinen, die in der ersten Konzerthälfte aufgebaut und gegen Ende der Aufführung zerstört wird. In Kollaboration mit dem ursprünglichen Karikaturisten und Bühnenbildner Gerald Scarfe hat Roger Waters neue graphische Elemente, Videos, Projektionen und Animationen zur Illustration der Musik kreiert, um The Wall so aktuell und atemberaubend wie vor mehr als dreißig Jahren zu präsentieren. Die Entwicklung der Projektionstechnik ermöglicht heute eine Nutzung der gesamten überdimensionalen Mauerbreite. Natürlich dürfen weder das abstürzende Kampfflugzeug noch die gigantischen, aufblasbaren Puppen fehlen.

 

Mit The Wall erzählt Roger Waters eine teilweise autobiografische Geschichte über Verzweiflung, Isolation und Angst. Hauptakteur ist der Rockstar Pink, der während einer Tour mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Er überdenkt sein Leben und beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten. Die Steine der Mauer symbolisieren die Ursachen für verschiedene Leiden wie eine erdrückende Mutter, grausame Lehrer oder die untreue Ehefrau. Pink stellt sich vor, in die Rolle eines faschistischen Diktators erhoben zu werden mit den Zuschauern als devote Anhänger. Schließlich stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt zu bröckeln. Aber nach dem Einsturz wachsen langsam andere Mauern, die einen permanenten Zyklus des Gefangenseins suggerieren.

 

Die New York Times bezeichnete The Wall 1980 als „Meilenstein der Rockgeschichte und Maßstab, an dem sich alle künftigen Rockspektakel messen müssen“. An dieser Bewertung hat sich grundsätzlich nichts geändert.



Roger Waters, Wien, Stadion,
23.08.2013

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