Karlskirche

Kreuzherrengasse 1 / Karlsplatz

1040 Wien, Österreich

Die bedeutendste Barockkirche Wiens wurde 1716 bis 1722 von Johann Bernhard Fischer von Erlach begonnen und 1723 bis 1739 von seinem Sohn Joseph Emanuel vollendet. Die mächtige Kuppel der Karlskirche (72 m hoch) gehört zu den beherrschenden Elementen des Wiener Stadtbildes.

Die Kombination von Architekturelementen aus verschiedenen Weltgegenden unterstreicht den imperialen Machtanspruch zur höheren Ehre Gottes: Die Mittelfront hat die Form eines griechischen Tempels, die beiden Seitenkapellen sind stilistisch der italienischen Renaissance entlehnt. Ihre Dächer hingegen gleichen chinesischen Pagoden. Die Triumphsäulen haben ihre Vorbilder in Rom, erinnern aber zugleich an islamische Minarette.

 

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U2, U4 bis zur Station "Karlsplatz"

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