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Wo
SargfabrikGoldschlagstraße 1691140 Wien, Österreich
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15.11.2012:

KLEZMERSON (MX)

 

Erstmals gastiert mit Klezmerson eine mexikanische Formation beim KlezMORE-Festival! Noch dazu ist diese siebenköpfige Formation aus Mexico City eine der dynamischten Bands überhaupt, die sich im Spannungsfeld von Klezmermusik als Tradition und deren Erneuerung und – teils radikaler – Umdeutung bewegt. Vor gut 10 Jahren stieß der Musiker und Komponist Benjamin Shwartz auf Klezmer. Er begann diese Musik mit lateinamerikanischen Stilen wie Cha Cha und Son zu kombinieren, mit Roma-Musik und Klangelementen aus dem mittleren Osten, aber auch mit Rock-Beats und den vielfältigen Möglichkeiten der Elektronik. Die Debüt-CD von Klezmerson (2005) stieß auf begeisterte Resonanz von Rock-, Jazz- und Weltmusikfans, mit „Klezmerol“ (2008) und „Siente“ (2011, auf John Zorns Tzadik-Label) differenzierten sie ihren Sound weiter aus und machten zunehmend ihre Heimatstadt Mexiko City hör- und spürbar, in der schon 2009 über 8,8 Millionen Menschen lebten. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass mit Klezmerson eine der spannendsten Bands der neuen jüdischen Musik ihr Wien-Debüt gibt!

 

Die Besetzung:

Benjamin Shwartz: Klavier, Keyboards Maria Emilia Martinez: Flöte Juan Ma. Ledezma:  Gitarre Marco Rentería: Bass Rolando Morrejón: Violine Marvin Vaisman: Stimme Chali Mercado: Schlagzeug Chatran Gonzalez: Perkussion


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29.11.2012:

DAVID KRAKAUER & THE MADNESS ORCHESTRA (USA)

 

Der in New York geborene David Krakauer ist längst nicht mehr nur durch seine Arbeit mit den Klezmatics, die er 1986 mitbegründete, einer der bekanntesten internationalen Klezmer-Musiker, ein Virtuose und Innovator der Klarinette. Nach dem Verlassen der Klezmatics rief er Klezmer Madness! ins Leben, deren Debütalbum 1996 bei Tzadik erschien. Damit trat er in einen kontinuierlichen und aufregenden Dialog mit Musiker_innen unterschiedlichster stilistischer Prägungen, immer auf der Suche nach neuen musikalischen Möglichkeiten, ohne je die Seele des Klezmer zu verletzen. In den letzten Jahren trat Krakauer hauptsächlich als Solist im Zusammenspiel mit Orchestern wie der Dresdner Philharmonie in Erscheinung, hat nun aber offensichtlich die Lust an einem Bandformat wiederentdeckt. Dabei sind David Krakauer & The Madness Orchestra an allen Positionen bestens aufgestellt, grooven wie die Hölle und kombinieren die Loops von Keepalive mit dem Krakauer-typischen, inspirierten Genre-Jumping zwischen HipHop, Funk, dekonstruiertem Hard-Bop und Klezmer. Ein Ereignis!

Die Besetzung:

David Krakauer: Klarinette Keepalive: Elektronik, Laptop Sheryl Bailey: Gitarre 
Jerome Harris: Bass Todd Isler: Schlagzeug 


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