Konzept, Choreografie, Live Trigger: Christine Gaigg Konzept, Komposition: Bernhard Lang Tanz, Choreografie: Sara Canini, Julia Kathriner, Lieve de Pourcq, Veronika Zott Raum, Lichtdesign: Philipp Harnoncourt Konzept, Software Entwicklung: Winfried Ritsch Video- und Audioloops: Winfried Ritsch, Iohannes zmölnig Choreografische Mitarbeit: Anna Schrefl Produktionsleitung, Pressearbeit: Eva Trötzmüller,art:phalanx Hospitanz: Iris Raffetseder
TrikeDoubleThree erforscht das Zusammenspiel von körperlicher Präsenz und ihren medialen Spiegelungen. Der durch die tänzerische Bewegung auf verschiedenen Metallplatten erzeugte Klang wird verräumlicht, während gleichzeitig das mit Live Kamera aufgenommene Bewegungsbild mithilfe des ‚Visual Loop Generators’ wiederholt und projiziert wird. Menschliche und computergenerierte Rhythmen und Dramaturgien kommunizieren miteinander, überlagern einander und werfen Fragen auf: Was ist das Original, was ist das Abbild? Wer kontrolliert wen? Wer folgt wem? Gibt es eine dominante Bewegungslinie, der sich die anderen annähern? Die Hierarchien zirkulieren und sind daher nie eindeutig festlegbar. In der Wahrnehmung der ZuschauerInnen werden wechselweise synchrone und asynchrone Ereignisse konstruiert. Spielerisch entwickelt sich ein System von Rückkopplungen und Resonanzen, das sich zwischen Instabilität und Explosivität bewegt, wobei die Choreografin in den performativen Vorgang eingreift und so selbstzum Teil des Spiels wird.