Django 3000
Verfügbare Termine
Bei dieser Veranstaltung sind derzeit keine Vorstellungen buchbar!
Spielstätte
Kufstein Kulturfabrik Feldgasse 12 6330 Kufstein ÖsterreichEvent Information
Beschreibung
Django 3000 – Sind das Zigeuner, Junge! Django reitet wieder. Durch die bayerische Puszta. Durchdie endlosen Weiten zwischen Olching und Oberammergau. Und Django hatdazugelernt: Weil der Spaghettiwestern lang schon nicht mehr al dente ist,macht er jetzt Musik. Django-mäßige Zigeunermusik, wild, frei, ungebändigt wiedie Mähne seines treuen Gauls. Und er reitet nicht mehr allein: Fünf Djangos,fünf bayerische Brüder im Geiste, haben sich unter dem Motto „Mia san mia, miasan Gitanos“ zusammengetan, um die weiß-blaue Steppe und schnellstmöglich auchden Rest der Welt mit nie gehörtem bayerischem Gypsy-Pop zu erobern. Django3000 nennen sich die musikalischen Streuner, „Heidi“ heißt die Heldin ihrerersten Single, ein glutäugiges lebenshungriges bayerisches Zigeuner-Deandl, vonder man nur so viel weiß: „Summa is, wenn’d Heidi kimmt und de Leit zum Danznbringt.“ Und wenn Django 3000 dazu ihren mitreißenden Sound in derDesperado-Disco spielen – dann tanzen die Heidi und alle anderen Strizzis undZigeuner garantiert noch durch die Nacht, wenn das Lagerfeuer längstausgegangen ist. Man muss sich die fünf Djangos ein bisserl vorstellen wieeine Mischung aus dem Tierpark-Toni und dem jungen, dem ganz jungen MonacoFranze: Musikalische Stenze, chronisch abenteuerlustig durchs Lebenstrawanzend, ein Spatzl hier, ein Spatzl da. Unstet, nicht ganz ungefährlich,garantiert verrückt, aber verteufelt charmant. Und vor allem unparfümiert wieeine Gitanes ohne Filter. „So weit umananda san no ned vui ganga“, heißt esnicht umsonst auf ihrem für November geplanten Album-Debüt, was auf Hochdeutschungefähr so viel bedeutet wie „So erstaunlich weit umhergekommen sind bishergarantiert nur die allerwenigsten Menschen“. Und das gilt für jeden einzelnen der Zigeuner-Streuner,die ihre Band natürlich nach Gypsy-Legende Django Reinhardt benannt haben, aberauch nach Django, dem einsamen Rächer, und nicht zuletzt nach dem Jahr 3000.Denn er soll auf jeden Fall zukunftsweisend sein, der ebenso urige wie lässige BavarianGypsy, der Disco-Csardas, der Freistaat-Flamenco von Django 3000, den bishernur kennt, wer schon einmal mit den fünf Djangos am Lagerfeuer Maiskolbengeröstet und danach die Glut ausgetreten hat – natürlich barfuß, logisch. Dochdas soll sich ändern, das wird sich ändern. Bald soll gelten: „Heidi, kumm!“ statt Heidi Klum. Vamos,Gitanos! Auf geht’s, Ihr Rächer der musikalisch Verderbten! Dort, am Lagerfeuer, vielleicht unter dem Sternenhimmelvon Schrobenhausen, im Schatten der Wagen, so bunt, der Pferdchen, so zottig,haben sie dann höchstwahrscheinlich zum tausendsten Mal ihre Geschichtenerzählt, die sie für jedes Spatzl immer noch liebevoller ausschmücken: FlorianR. Starflinger, der Stehgeiger des Wahnsinns und Kopf der legendären Jazz-Klangjongleure„Luftmentschn“. Er ist nach eigenen Angaben, nichts Genaues weiß man natürlichnicht, weltweit einziger real existierender Besitzer einer Violine desitalienischen Geigenbaumeisters Pietro Galozzo aus dem 18. Jahrhundert sowieYehudi-Menuhin-Preisträger. Dann Sänger und Gitarrist Kamil Müller, eingefälschter Bayer, der mit 17 als Au-pair aus der Slowakei kam und von seinenGasteltern sofort verstoßen wurde. Er blieb trotzdem, und sprach bereits nachvier Monaten so perfekt Bairisch (aber niemals Hochdeutsch!), dass er heutelässig als der Einheimischste unter den Einheimischen durchgeht und als einerder am besten nachgemachten Bayern von ganz Bayern gilt. Dazu kommen Sänger und Ziehharmonikafex Lorenz „Astl“Schmid, (noch) unschuldiger Jung-Zigeuner von gerade mal 20 Jahren, sowie derKontrabass-Don-Giovanni Michael Fenz, dessen fetter, tiefgelegter Sound derBand die Fülle gibt. Er ist in Strizzi-Kreisen als der „Mann mit der Frisur“bekannt, weil er daherkommt wie ein zigeunerischer Leningrad Cowboy. Und dannschließlich Rhythmuszigeuner „Luftmentsch“ Jan-Phillip Wiesmann, Schwabe,Drummer, Percussionist und vermutlicher einziger Zigeuner weltweit, derpingelig genau die Kehrwoche einhält. Tschavos, Burschen, sind sie alle miteinander, die in derCsarda, dem Wirtshaus, zum Tanz, dem Csardas, aufgeigen und den Tschajas, denDeandln, hinterherpfeifen. Und die Zigeunermadln lassen sich nur zu gern um denFinger wickeln von den fünf unverschämten Djangos und von ihrer süffigen,derben Musik, von den Lumpen-Landlern, die so hundsgemein eingängig sind, unddie mal nach einer unverfälschten Version der Gipsy Kings klingen, die espfeilgrad mitten nach Bayern gebeamt hat, mal nach Goisern, und immer nachbrachialer Lebenslust, nach einem riesengroßen Herz und nach unbändigemMünchner Freiheitsdrang. „I bleib mei Lebn lang frei, I hob mei Lebn lang Zeitfia ois“, lassen Django 3000 ihren Tschavo singen, den ewigen Stenz aus derbayerischen Puszta. Herrschaftszeiten – sind das Zigeuner, Junge!