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EAV Erste Allgemeine Verunsicherung - Tickets ©eav

EAV Erste Allgemeine Verunsicherung

Open Air Gelände
Pichl bei Wels
Österreich

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Info

EAV, die Erste Allgemeine Verunsicherung wurde 1977 in der Steiermark gegründet. In ihrer Heimat verkaufte die EAV mehr Platten als Michael Jackson, die Beatles oder Landsmann Wolfgang Amadeus Mozart. Dies mag auf den ersten Blick verwundern, auf den zweiten Blick aber bestätigt das Sextett rund um die Frontmänner Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger damit viel mehr eine österreichische Tradition.   Im Frühjahr 2010 geht´s mit „Neue Helden braucht das Land“ auf Tournee und am Samstag den 03. Juli 2010 gastiert die EAV am Open Air Gelände in Pichl bei Wels. Mit dabei im Gepäck sind natürlich alle großen Hits, angefangen von Ba-Ba-Banküberfall, Küss die Hand schöne Frau, Samurai, an der Copacobana, Märchenprinz, drei weiße Tauben, Heiße Nächte in Palermo bis hin zum Sandlerkönig Eberhard. „Es wird ein Abend mit einer Mischung aus Liedern des neuen Albums und eben dem besten aus der EAV Karriere verpackt mit viel Schmäh, Zynismus und Witz“, so der Veranstalter. „Früher als Kinder, da haben wir’s gesungen und gelacht, heute aber, da verstehen wir was ihr eigentlich sagen wollt…das hören wir immer wieder von den Leuten bei unseren Konzerten“, erzählt der Wort- und Kunstreime-Drechsler Thomas Spitzer.   Es kam die Krise und alles wird noch wahrer als es eh schon war. Politik, Wirtschaft, Medien – die Welt heute ist eine Blaupause der Texte der EAV. „Neue Helden braucht das Land“ heißt die neue CD, die Tour und ein Song des Albums: „Neue Helden braucht das Land, mit den Köpfen tief im Sand und hast du grad ein Karriere-Loch, werde Szene-Tussi oder Fernsehkoch. Neue Helden braucht das Land, mit Goethe sind sie kaum verwandt. Bussi, Bussi, Ciao vom Trottel-TV und am anderen Kanal sucht ein Bauer seine Sau“. Laut schreien will man bei diesen Zeilen: Na endlich, Gott sei Dank! Bitte weitersingen und auch das Lied über die „Dummheit“ nicht vergessen oder „Bitte Bier“. Die Krise ist da und eigentlich haben wir sie auch alle irgendwie verdient, denn so ganz unschuldig waren wir nicht in unserer kommunalen Sucht nach mehr. Im Song „Wie schön“ rät die EAV dem lieben Gott, sich zu überlegen den sechsten Schöpfungstag möglicherweise nicht doch zu streichen. Dem Eisbären, dem in der Arktis die Scholle unter seinem pelzigen Hintern davon schmilzt, dem dürfte dieser Vorschlag sympathisch sein.
Konzerte der EAV sind daher keine große Jukebox wo das Publikum Geld reinwirft und aus den Lautsprechern purzeln dann ausschließlich die Hits raus. Das wäre der falsche Ansatz. Die Band würde es dann schon längst nicht mehr in dieser Form geben. Aber gerade das ist es, weshalb wir in ein Konzert der EAV gehen. Wir hören es, wir mögen es, wir singen es und irgendwann kapieren wir, dass auch wir alle einen Arschtritt brauchen. Musiktheater, Rock- und Popkonzert. Klaus Eberhartinger erklärt: „Viele Bands stellen ihre Instrumente auf und machen sonst nichts. Bei uns war immer das visuelle Konzept wichtig, eine Stimmung, eine Vision zu erzeugen, einen roten Faden vorzutäuschen, ein dramaturgisches Gebälk drüber zu spannen, das nur so geächzt hat, weil wir es wirklich vergewaltigt haben.“ Und, verstanden? Nein. Auch gut, denn das alles was Eberhartinger meint und noch viel mehr...das ist die EAV. Die Satire, die Hits und die unglaublichen Reime, die auf dem Witz reiten, weil so auch die Chance gegeben ist, dass irgendwann jeder kapiert, was eigentlich gemeint ist.   Die EAV live: Sechs Musiker machen was sie wollen und das auf ihre Art der steirischen Genialität. Die Zeit war nie näher an der EAV als heute. Oder umgekehrt? Nicht fragen. Hingehen, anschauen, anhören und draufkommen, dass in 32 Jahren viel passiert ist und das Kopfschütteln, das Unverständnis und der Zorn nie umsonst waren und sind. Am 03. Juli 2010 beim Open Air in Pichl bei Wels gibt´s die EAV live, wie sie leibt und lebt – hautnah und einfach nur genial

Info zur Veranstaltungsstätte

Open Air Gelände
Schulstrasse, 4632 Pichl bei Wels
Österreich

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