Film, Kino
FILMVORTRAG: MONGOLEI
Verfügbare Termine
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Spielstätte
Lassnitzhaus Holleneggerstrasse 8 8530 Deutschlandsberg ÖsterreichBildergalerie
Event Information
Beschreibung
Einlass: 19 Uhr
Ermässigung für Kinder bis 12 J.
Ein Film in HDV-Qualität von Albert Koch!
Motorradabenteuer bei den letzten Nomaden
Albert Koch beschreibt seine außergewöhnliche Motorradreise:
Stellen Sie sich vor, die Einwohner Wiens und Graz würden sich auf einer Fläche 19 mal so groß wie Österreich verteilen. Jetzt haben Sie einen Eindruck von der Weite und Einsamkeit der Mongolei und ahnen, warum Gastfreundschaft dort großgeschrieben wird.
Gemeinsam mit meinen steirischen Motorrad-Freunden Kurt Krammer und Rudolf Wagner startete ich in der Zeit ( Juni, Juli 2008 ) eine abenteuerliche Motorradreise durch die Mongolei.
Der Transport der Motorräder erfolgte per Luftfracht über eine Spedition. Unser Motorrad-Abenteuer begann in der Hauptstadt Ulaan Baatar, einen Großteil unserer Route führte uns durch die Ost und Südgobi Wüste – fast bis zur Grenze Chinas. Wie sich gleich am Anfang herausstellte, ein schwieriges Unterfangen, sich auf einer Wüstenpiste fahrerisch zu behaupten.
Ein gefährliches Abenteuer für Mensch und Maschine, und noch dazu ich, als Kameramann, abwechselnd am Sozius meiner beiden Motorradpiloten. Beeindruckend ist, inmitten der Südgobi die Geierschlucht mit ihrer atemberaubenden Gletscher-Eishöhle und das bei Temperaturen im Hochsommer von 45 Grad Celsius. Speziell in der Wüste Gobi gab es Tage, wo wir von in der Früh bis am Abend mit unseren Motorrädern unterwegs waren, und in dieser Zeit niemandem begegneten, fast unglaublich, aber wahr!
Auch wenn das Benzin nur 80 Oktan hat, so ist uns das egal, denn bis zu unserem nächsten Ziel brauchen wir sowieso nicht volle Leistung. Nach rund 1500 km und zahlreichen heftigen Sandstürmen verlassen wir die Wüste Gobi und fahren in den Nordwesten der Mongolei. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die, von Dschingis Kahn im Jahre 1220 gegründete alte Hauptstadt, Karakorum.
Die Distanzen zwischen Nomadenzelten, Seen und Klöstern sind enorm. Einsam ist man deshalb noch lange nicht.
Auch bei den weit verstreut liegenden Jurten sind Fremde ( so auch wir ) eine willkommene Abwechslung. Tee, Käse, Airak (vergorene Stutenmilch) und andere Milchprodukte sind stets zur Hand, um die Gäste zu bewirten.
Mitte Juli, pünktlich zum Geburtstag der Mongolischen Revolution 1921, strömen tausende Nomaden zu Speis, Trank und Kampf zusammen: Das dreitägige Naadam-Fest ist eine Herausforderung für Mensch und Tier.
In drei Disziplinen (Pferderennen, Ringen und Bogenschießen) werden die jeweils Besten ermittelt, das Naadam-Fest gehört zu den High Lights einer Mongolei Reise. Unsere Zeit erlaubte es noch, einen Abstecher in den Norden nach Suchbaatar, so heißt der Grenzort an der Mongolischen-Sibirischen Grenze, zu machen. Nach rund 5000 Kilometern, auf extrem anspruchsvollen Pisten, kamen wir unverletzt, und ohne technische Ausfälle, erschöpft, aber zufrieden und um viele Erfahrungen reicher, zu unserem Ausgangspunkt nach Ulaan Baatar zurück.
Was bleibt von dieser Reise? Erinnerungen von einem beeindruckenden Land. Unsere Kamera hat dafür gesorgt, dass diese Bilder nicht verschwinden können und ich sie auch meinen Zuschauern weitergeben kann. Wichtiger jedoch waren die Begegnungen mit den Menschen. Ich schließe alle ein. Viele von ihnen werden in meiner Erinnerung bleiben. Als Bestandteil einer Reise, die für mich die Reise meines Lebens war.
Nähere Infos unter:
Ermässigung für Kinder bis 12 J.
Ein Film in HDV-Qualität von Albert Koch!
Motorradabenteuer bei den letzten Nomaden
Albert Koch beschreibt seine außergewöhnliche Motorradreise:
Stellen Sie sich vor, die Einwohner Wiens und Graz würden sich auf einer Fläche 19 mal so groß wie Österreich verteilen. Jetzt haben Sie einen Eindruck von der Weite und Einsamkeit der Mongolei und ahnen, warum Gastfreundschaft dort großgeschrieben wird.
Gemeinsam mit meinen steirischen Motorrad-Freunden Kurt Krammer und Rudolf Wagner startete ich in der Zeit ( Juni, Juli 2008 ) eine abenteuerliche Motorradreise durch die Mongolei.
Der Transport der Motorräder erfolgte per Luftfracht über eine Spedition. Unser Motorrad-Abenteuer begann in der Hauptstadt Ulaan Baatar, einen Großteil unserer Route führte uns durch die Ost und Südgobi Wüste – fast bis zur Grenze Chinas. Wie sich gleich am Anfang herausstellte, ein schwieriges Unterfangen, sich auf einer Wüstenpiste fahrerisch zu behaupten.
Ein gefährliches Abenteuer für Mensch und Maschine, und noch dazu ich, als Kameramann, abwechselnd am Sozius meiner beiden Motorradpiloten. Beeindruckend ist, inmitten der Südgobi die Geierschlucht mit ihrer atemberaubenden Gletscher-Eishöhle und das bei Temperaturen im Hochsommer von 45 Grad Celsius. Speziell in der Wüste Gobi gab es Tage, wo wir von in der Früh bis am Abend mit unseren Motorrädern unterwegs waren, und in dieser Zeit niemandem begegneten, fast unglaublich, aber wahr!
Auch wenn das Benzin nur 80 Oktan hat, so ist uns das egal, denn bis zu unserem nächsten Ziel brauchen wir sowieso nicht volle Leistung. Nach rund 1500 km und zahlreichen heftigen Sandstürmen verlassen wir die Wüste Gobi und fahren in den Nordwesten der Mongolei. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die, von Dschingis Kahn im Jahre 1220 gegründete alte Hauptstadt, Karakorum.
Die Distanzen zwischen Nomadenzelten, Seen und Klöstern sind enorm. Einsam ist man deshalb noch lange nicht.
Auch bei den weit verstreut liegenden Jurten sind Fremde ( so auch wir ) eine willkommene Abwechslung. Tee, Käse, Airak (vergorene Stutenmilch) und andere Milchprodukte sind stets zur Hand, um die Gäste zu bewirten.
Mitte Juli, pünktlich zum Geburtstag der Mongolischen Revolution 1921, strömen tausende Nomaden zu Speis, Trank und Kampf zusammen: Das dreitägige Naadam-Fest ist eine Herausforderung für Mensch und Tier.
In drei Disziplinen (Pferderennen, Ringen und Bogenschießen) werden die jeweils Besten ermittelt, das Naadam-Fest gehört zu den High Lights einer Mongolei Reise. Unsere Zeit erlaubte es noch, einen Abstecher in den Norden nach Suchbaatar, so heißt der Grenzort an der Mongolischen-Sibirischen Grenze, zu machen. Nach rund 5000 Kilometern, auf extrem anspruchsvollen Pisten, kamen wir unverletzt, und ohne technische Ausfälle, erschöpft, aber zufrieden und um viele Erfahrungen reicher, zu unserem Ausgangspunkt nach Ulaan Baatar zurück.
Was bleibt von dieser Reise? Erinnerungen von einem beeindruckenden Land. Unsere Kamera hat dafür gesorgt, dass diese Bilder nicht verschwinden können und ich sie auch meinen Zuschauern weitergeben kann. Wichtiger jedoch waren die Begegnungen mit den Menschen. Ich schließe alle ein. Viele von ihnen werden in meiner Erinnerung bleiben. Als Bestandteil einer Reise, die für mich die Reise meines Lebens war.
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