Es ist eine dieser Geschichten, die einem nachher wieder keiner glauben will. Die Münchner Rapperin und Moderatorin Fiva interviewt den Bassisten der Sportfreunde Stiller Rüdiger Linhof, für eine ihrer Radioshows. Man hört gerne zu. Sie verstehen sich offensichtlich. Was das Mikrofon nicht aufnimmt: „Wir sollten mal gemeinsam Musik machen!“ Beide lachen. Zwei Jahre später erscheint das Album „Die Stadt gehört wieder mir!“. Es ist das 4. Studioalbum von Nina Sonnenberg aka Fiva. Mitproduzent ist der Münchner Musiker Paul Reno.
Wer jetzt eine Pop-Produktion mit Indierock-Gitarren, Stadion-Refrains und ein paar Rap-Strophen dazwi-schen erwartet, liegt daneben. Fiva, Rüde und Paul Reno hängen ihre ganze musikalische Erfahrung in „Die Stadt gehört wieder mir!“: Alles arbeitet auf ein Ziel hin: die passende Musik für die Raptexte von Fiva zu fin-den. Und es funktioniert: Ihre oft entwaffnende Ehrlichkeit, ihre immer ins Schwarze treffenden Wortspiele und ihr einzigartiges Kopfkino werden von der Musik perfekt unterstrichen.
Die Songs „Liebe ist Kunst“ und „Dein Lächeln“ sind mit ausladenden Streicher - Arran-gements veredelt. Der Tanzknaller „Glotz nicht“ und die Single „Die Stadt gehört wieder mir“ werden vom Kontrabass angeschoben. Und macht der mal Pause drückt eine Synthiemelodie nach vorne wie in „Muli oder Mensch“. „Die Stadt gehört wieder mir“ ist die erste Singleauskopplung aus dem gleichnamigen Album. Es geht um Aufbruch, Neuanfang und Fortschritt. Bläsersätze, Klaviersamples und die Scratches von dem Wiener DJ Phekt sorgen für den musikalischen Aufwind. Motto und Parole: „Du kannst die Katze behalten - Doch die Stadt gehört mir!“ Word!
Link: www.fivasolo.de
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