Klassik
Gregorianischer Choral
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Spielstätte
Karlskirche Kreuzherrengasse 1 / Karlsplatz 1040 Wien ÖsterreichEvent Information
Beschreibung
Gregorianischer Choral
Erleben Sie die spirituelle Kraft des gregorianischen Choral
mit den Gewinnern des „Guidoneum Award“ 2009
Beim 54. Internationalen Chorwettbewerb Guido d´Arezzo 2006 in Arezzo wurde die Wiener Choralschola als bestes Ensemble in der Kategorie "Christlicher Choralgesang" ausgezeichnet.
Termin: 09.04 & 11.04.2010
Beginn: 20:00 Uhr
Die Legende
Der einstimmige liturgische Gesang der Römischen Kirche in lateinischer Sprache wurde benannt nach Papst Gregor den Großen, der aber nur der Legende nach der Urheber dieser Gesänge war. Eine Taube (= Heiliger Geist) hätte ihm auf seiner Schulter sitzend die Gesänge in sein Ohr geflüstert. Die eigentlichen Autoren beriefen sich gerne auf den großen Heiligen und Liturgiereformer, um ihren Gesängen innerkirchlich größere Autorität zu verleihen.
Die Geschichte
Der Gregorianische Choral ist die älteste in entschlüsselbarer Notation überlieferte Musik der Welt. In seiner reinen und künstlerisch vollendetsten Form entstand er in der Karolingerzeit (höchstwahrscheinlich in der 2. Hälfte des 8.Jh). Damals entwickelten eine Handvoll fränkischer Kantoren unter Mitarbeit von römischen Kollegen aus dem reichen Schatz der bis dahin praktizierten regionalen Liturgiegesänge eine neue, für das ganze Abendland gültige Musiksprache. Wenn sich auch die vielfältigen Einflüsse beispielweise aus dem altrömischen, beneventanischen, ambrosianischen, gallikanischen oder byzantinischen Choral sowie darüber hinaus sogar aus antiken Musikkulturen (jüdischer Tempelgesang, griechische Musiktheorie) nicht verleugnen lassen, so handelte es sich doch um eine echte Revolution in der Musikgeschichte. Ein paar begnadete Komponisten, deren Namen wir leider nicht mehr kennen, schufen ein riesiges Repertoire „aus einem Guss“, das eine erste Hochblüte der europäischen Musikgeschichte darstellt. Nach dem Aufkommen der Mehrstimmigkeit blieb die Tradition des Gregorianischen Chorals in der Römischen Kirche zwar bis in die Gegenwart lebendig, die Gesänge wurden aber meist stark vereinfacht und verstümmelt und die Aufführungspraxis verflachte zunehmend. Mit der Neuentdeckung der ältesten Quellen seit dem 19.Jh wurde die authentische Form des Gregorianischen Chorals zuerst wissenschaftlich aufgearbeitet, erst in jüngster Zeit formieren sich anspruchsvolle Ensembles, die den Choral in seiner ursprünglichen Form wieder zum Klingen bringen können.
Die Spiritualität
Der Gregorianische Choral ist Meditation, in der höchste Dramatik seinen Platz hat. Er kann vergeistigt-schwebend wirken, aber auch emotional-berührend. Er ist kirchlich-liturgische und zugleich allgemein-menschliche Kunst. Aber vor allem: Er ist Wort und Ton in einer unerreichbaren Symbiose.
Das Ensemble
„The Choral“ konstituiert sich aus Mitgliedern der „Wiener Choralschola“, ein Spezialensemble, das sich mit dem Gregorianischen Choral sowohl sängerisch als auch spirituell in besonderer Weise auseinandersetzt
Die Referenzen
Formiert als „Wiener Choralschola“ folgten die Mitglieder des Ensembles in den vergangenen Jahren diversen Einladungen zu Konzerten in Österreich, Deutschland, Schweiz. Italien, Belgien, Rumänien und Slowakei. Beim 54. Internationalen Chorwettbewerb Guido d'Arezzo in Arezzo wurde die Wiener Choralschola als bestes Ensemble in der Kategorie "Christlicher Choralgesang" ausgezeichnet. Weiters sind sie Gewinner des „Guidoneum Award" 2009.
Erleben Sie die spirituelle Kraft des gregorianischen Choral
mit den Gewinnern des „Guidoneum Award“ 2009
Beim 54. Internationalen Chorwettbewerb Guido d´Arezzo 2006 in Arezzo wurde die Wiener Choralschola als bestes Ensemble in der Kategorie "Christlicher Choralgesang" ausgezeichnet.
Termin: 09.04 & 11.04.2010
Beginn: 20:00 Uhr
Die Legende
Der einstimmige liturgische Gesang der Römischen Kirche in lateinischer Sprache wurde benannt nach Papst Gregor den Großen, der aber nur der Legende nach der Urheber dieser Gesänge war. Eine Taube (= Heiliger Geist) hätte ihm auf seiner Schulter sitzend die Gesänge in sein Ohr geflüstert. Die eigentlichen Autoren beriefen sich gerne auf den großen Heiligen und Liturgiereformer, um ihren Gesängen innerkirchlich größere Autorität zu verleihen.
Die Geschichte
Der Gregorianische Choral ist die älteste in entschlüsselbarer Notation überlieferte Musik der Welt. In seiner reinen und künstlerisch vollendetsten Form entstand er in der Karolingerzeit (höchstwahrscheinlich in der 2. Hälfte des 8.Jh). Damals entwickelten eine Handvoll fränkischer Kantoren unter Mitarbeit von römischen Kollegen aus dem reichen Schatz der bis dahin praktizierten regionalen Liturgiegesänge eine neue, für das ganze Abendland gültige Musiksprache. Wenn sich auch die vielfältigen Einflüsse beispielweise aus dem altrömischen, beneventanischen, ambrosianischen, gallikanischen oder byzantinischen Choral sowie darüber hinaus sogar aus antiken Musikkulturen (jüdischer Tempelgesang, griechische Musiktheorie) nicht verleugnen lassen, so handelte es sich doch um eine echte Revolution in der Musikgeschichte. Ein paar begnadete Komponisten, deren Namen wir leider nicht mehr kennen, schufen ein riesiges Repertoire „aus einem Guss“, das eine erste Hochblüte der europäischen Musikgeschichte darstellt. Nach dem Aufkommen der Mehrstimmigkeit blieb die Tradition des Gregorianischen Chorals in der Römischen Kirche zwar bis in die Gegenwart lebendig, die Gesänge wurden aber meist stark vereinfacht und verstümmelt und die Aufführungspraxis verflachte zunehmend. Mit der Neuentdeckung der ältesten Quellen seit dem 19.Jh wurde die authentische Form des Gregorianischen Chorals zuerst wissenschaftlich aufgearbeitet, erst in jüngster Zeit formieren sich anspruchsvolle Ensembles, die den Choral in seiner ursprünglichen Form wieder zum Klingen bringen können.
Die Spiritualität
Der Gregorianische Choral ist Meditation, in der höchste Dramatik seinen Platz hat. Er kann vergeistigt-schwebend wirken, aber auch emotional-berührend. Er ist kirchlich-liturgische und zugleich allgemein-menschliche Kunst. Aber vor allem: Er ist Wort und Ton in einer unerreichbaren Symbiose.
Das Ensemble
„The Choral“ konstituiert sich aus Mitgliedern der „Wiener Choralschola“, ein Spezialensemble, das sich mit dem Gregorianischen Choral sowohl sängerisch als auch spirituell in besonderer Weise auseinandersetzt
Die Referenzen
Formiert als „Wiener Choralschola“ folgten die Mitglieder des Ensembles in den vergangenen Jahren diversen Einladungen zu Konzerten in Österreich, Deutschland, Schweiz. Italien, Belgien, Rumänien und Slowakei. Beim 54. Internationalen Chorwettbewerb Guido d'Arezzo in Arezzo wurde die Wiener Choralschola als bestes Ensemble in der Kategorie "Christlicher Choralgesang" ausgezeichnet. Weiters sind sie Gewinner des „Guidoneum Award" 2009.
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