Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Dass Eliot Paulina Sumner, Rufname Coco, bei diesen Eltern beruflich nicht so einfach Konditorin oder Reisekauffrau werden konnte, war klar. Und doch hat sich schon so manches Kind demonstrativ vom Metier seiner Promi-Eltern abgewandt und dafür lieber ordentlich Rauschmittel konsumiert.
Bei Coco bestand diesbezüglich nie eine Gefahr, schon im Alter von 15 Jahren beginnt sie, erste Songs zu schreiben. Mit 17 Jahren unterschreibt sie ihren ersten, gut dotierten Plattenvertrag und ruft im Song "My Name is A Stain" trotzig: "Vergesst meinen Vater, ihr müsst meine Band hören". Ihr Daddy Sting ist immerhin so etwas wie ein ewiger Pop-Held, Cocos Mutter ist Filmproduzentin und für das optische Gelingen der Tochter nicht minder verantwortlich. Klar, dass der Plattenfirma bei einem solchen genetischen Vermarktungspotential das Wasser im Mund zusammenläuft.
Ihr Debütalbum nimmt sie innerhalb von sechs Monaten in Schweden mit Sugababes-Produzent Klas Åhlund auf und er dürfte es auch gewesen sein, der den Kontakt zu Dance-Queen Robyn herstellt, die in der schneidigen Pop- Punk-Single "Ceasar" den Refrain singt. "The Constant" wird in England mit gemischen Gefühlen wahrgenommen. Ihr angeborenes Talent schimmere durch, schreibt The Daily Telegraph. Ihr fehle noch das Alleinstellungsmerkmal, glaubt man dagegen beim Guardian. In jedem Fall ist sie jedoch mehr als ein überprivilegiertes Kind, das Popstar spielt.
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