Als der Vater von Jan Lauwers starb, hinterließ er eine Kollektion von ethnologischen und archäologischen Objekten. Diese Erbschaft gab Jan Lauwers den Anstoß, die Geschichte von Isabella Morandi zu erzählen. Isabella ist blind und lebt zurückgezogen in einem Zimmer in Paris. Sie nimmt an einem wissenschaftlichen Experiment teil, in dem eine Kamera laufend Bilder direkt in ihr Gehirn projiziert. Wahnhaft beginnt Isabella Objekte aus aller Welt zu sammeln, um sich durch sie einen Überblick über ihr Leben zu schaffen. Im Kopf geht Isabella auf die Reise durchs 20. Jahrhundert: Vom 1. Weltkrieg zu Hiroshima, vom Kolonialismus in Afrika zur Mondlandung, von Picasso zu David Bowie…
Eine Produktion der Needcompany. Koproduziert von Festival d’Avignon, Théâtre de la Ville (Paris), Théâtre Garonne (Toulouse), La Rose des Vents (Villeneuve d’Asq), Brooklyn Academy of Music (New York), welt in basel theaterfestival. Mit Unterstützung von Kaaitheater Brüssel und den flämischen Behörden.
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