Justice sind zurück, und wie... Vier Songs der neuen Platte waren ja bereits bekannt: "Audio, Video, Disco", "Civilization", "Newlands" und "Helix". Die Stoßrichtung war aus diesen gut ableitbar: Justice sind rockiger, ja gar hardrockiger geworden, alles andere als ein "Cross 2.0". Erste Kommentatoren vergleichen die neuen Songs gar mit AC/DC. Die weiteren nun hörbaren Album-Tracks wie “Brianvision”, “Horsepower” oder “Ohio” unterstreichen diese Entwicklung markant. Zuweilen bewegen sich die Franzosen sehr nahe bei Queen oder 80er Jahre Filmmusik, die Vocals tragen sogar einen Manfred Mann-Vibe in sich. Nicht unbedingt eine schlechte Entwicklung, auch wenn dies zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig anmutet. Epische Gitarren-Parts vermischen sich mit Synthies und versuchen Hymnen zu kreieren, die hängen bleiben. Ein erster Eindruck reicht um zu beantworten, dass ihnen das auch gelingt. “Audio, Video, Disco” wird wie schon ihr Debüt - groß, sehr groß!
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