Offenheit, Experimentierlust, vehementer Einsatz der ganzen Persönlichkeit: Was das Musizieren und Wirken des Stargeigers Gidon Kremer so auszeichnet, bestimmt auch den Geist zweier Residenzen im Schloss Esterházy, die ihren Abschluss in jeweils drei Konzerten finden werden.
Gemeinsam mit dem von ihm gegründeten Kammerorchester Kremerata Baltica und hochkarätigen Instrumentalsolisten wird sich Kremer der intensiven Erkundung musikalischer Sphären und der prozesshaften Entwicklung der detaillierten Konzertprogramme widmen: In der Frühjahrsresidenz geht das Kammerorchester mit einem baltisch-arabischen Schwerpunkt auf Entdeckungsreise in uns ferne musikalische Kulturkreise. Die Herbstresidenz, in der Gidon Kremer auch selbst auf der Bühne stehen wird, steht mit Kammermusikwerken von Komponisten wie Strawinski, Britten oder Hindemith im Zeichen der klassischen Moderne, die Kremers musikalischer Sprache besonders nahe steht. Eines der Herbstkonzerte macht sich den romantischen Charme der Bergkirche Donnerskirchen zu eigen und wird mit einem speziell geschnürten Konzertpaket zum besonderen Erlebnis.
Kremerata Baltica Do, 3. Mai, 19.30 Uhr
Baltisch/Arabischer Frühling I
Mustafa Said – Oud, Andrei Pushkarev, Mohammad Taha – Perkussion, Fadia El-Hage – Alt, Jana Ozolina – Violine Ula Ulijona – Viola, Mario Brunello, Eriks Kirsfelds – Violoncello u. a.
Andris Veismanis – Dirigent
Arvo Pärt: „Orient & Occident", Antonio Vivaldi: Konzert für Mandoline, Orchester und Basso continuo C-Dur RV 425, Zaid Jabri: „Song without words" für Violoncello und Orchester, S. K. Tickmayer: „East West Soundscapes", Ali Osman: „Fusions", Georgs Pelecis: „Ashug's story" (UA), Maias al Yamani: „Sea waves", „Longa Nahawand, Joëlle Khoury: „Variations On Imaginary Folk Dances"
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