NEUJAHRSKONZERT 2011
Verfügbare Termine
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Spielstätte
Innsbruck Stadtsaal Universitätsstraße 1 6020 Innsbruck ÖsterreichEvent Information
Beschreibung
Tiroler Kammerorchester InnStrumenti
„Neujahrskonzert 2011“
Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre begrüßt das Tiroler Kammerorchester InnStrumenti auch den Jahresbeginn 2011 wieder mit einem schwungvollen Neujahrskonzert!
Die Musik von Georges Bizet, Edward Elgar, Emmerich Kálmán, Otto Nicolai, Friedrich von Flotow, Emil Waldteufel, Leroy Anderson und Johann Strauß garantiert ein sehr abwechslungsreiches Neujahrskonzert unter der Leitung von Gerhard Sammer. Die einzelnen Orchesterstücke, darunter auch klassische „Neujahrskonzert-Hits“, sind ebenso raffiniert aufeinander abgestimmt, wie die bewährte professionelle und lebendige Moderation von Schauspieler Thomas Lackner. Neben dem herausragenden Gesangssolisten Brenden Gunnell (Tenor), werden auch drei Trompeter solistisch zu hören sein. Da bleibt nur noch klangvoll zu wünschen: Prosit Neujahr!
Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Treue im vergangenen Jahr und wünschen Ihnen für 2011 von Herzen alles Gute!
Programm
- Otto Nicolai (1810 – 1849): Ouvertüre „Die lustigen Weiber von Windsor“
- Johann Strauss (1825 – 1899): Neue Pizzicato-Polka op. 449
- Friedrich von Flotow (1812 – 1883): „Ach so fromm” aus der Oper „Martha“
- Tenor: N.N.
- Emil Waldteufel (1837 – 1915): “Die Schlittschuhläufer“ – Walzer op. 183
- Leroy Anderson (1868 – 1922): Buglers Holiday
Solisten: Thomas Steinbrucker & Gerd Bachmann & Julian Ritsch
------Pause-----
- Georges Bizet (1838 – 1875): Ouvertüre zur Oper Carmen
- Georges Bizet: „La fleur que tu mávais jetée“ aus der Oper Carmen
- Edward Elgar (1857 – 1934): Pomp & Circumstance March Nr. 1, op. 39
- Emmerich Kálmán (1882 – 1953): „Ganz ohne Weiber“ aus der Operette „Die Lustige Witwe“
- Johann Strauß: „An der schönen blauen Donau“, Walzer, op. 314
Interpreten:
Tiroler Kammerorchester InnStrumenti:
Das Ensemble, das seit 1997 besteht, konzertiert vorwiegend in Österreich, aber auch in Italien und Frankreich und hat sich mittlerweile als bedeutender Klangkörper etabliert. Jährlich werden zahlreiche Konzertprojekte verwirklicht, dabei ist ein hoher künstlerischer Anspruch grundlegende Motivation (zahlreiche Rundfunkaufnahmen durch ORF und RAI). Die Programmgestaltung ist vielfältig: Werke von der Wiener Klassik bis zur jüngsten Gegenwart werden aufgeführt. Dabei stehen im Jahresverlauf spezielle „Konzertformate“ im Mittelpunkt: Bei „Komponisten unserer Zeit“ erklingen mehrere Uraufführungen (bisher über 30 Orchesterwerke), bei „Junge Solisten am Podium“ präsentieren sich junge herausragende Solisten gemeinsam mit dem Orchester, „Musica Sacra“ steht ganz im Zeichen von großen sakralen C hor- Orchesterwerken und das Neujahrskonzert ist durch die Verbindung von Musik und Wort gekennzeichnet. Darüber hinaus wird auch das „klassische“ Repertoire gepflegt. Durch seine zahlreichen Aktivitäten wird das Tiroler Kammerorchester zu einem Knotenpunkt zwischen MusikerInnen, KomponistInnen, SolistInnen, Chören, Ensembles, Ausbildungsstätten, Veranstaltern und Institutionen. Aktuelle Informationen und Fotos, Pressemeldungen und vieles mehr unterwww.innstrumenti.at
Tenor:
Brenden Patrick Gunnell: Der gebürtige Amerikaner stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt schon mit 13 Jahren seinen ersten Gesangsunterricht. Später war er Schüler am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zusammenarbeit mit Mikael Eliasen, Danielle Orlando, Thomas Hampson und Mira Zakai. Nach seinem Studienabschluss im Jahr 2006 war er Mitglied im Opera Studio Nederland (Amsterdam). Mit der Spielzeit 2007 wurde er als festes Ensemblemitglied an das Tiroler Landestheater engagiert. Studien führten ihn u.a. zu Dale Duesing, Joan Patenaude-Yarnell und Kammersängerin Brigitte Fassbaender. Sein Repertoire umfasst u.a. folgende Rollen: Tamino (Die Zauberflöte), Loge (Das Rheingold), Steuermann (Der Fliegende Holländer), Peter Quint (The Turn of the Screw), Male Chorus (The Rape of Lucretia), Albert (Albert Herring), Iopas (Les Troyens), Ljenski (Eugen Onegin), und Andres (Wozzeck). Im Konzertfach konzentriert er sich auf Werke von Britten, Schubert und Janáček. Kürzlich konnte man Brenden Gunnell als Tenorsolisten in Händels Messias mit dem Bach Collegium Stuttgart unter Maestro Helmuth Rilling und als Froh in Das Rheing old unter Jan Latham-Koenig im Sopot Waldoper Festival in Danzig (Polen) hören.
Moderation:
Thomas Lackner: Nach dem Studium der Musikwissenschaften und einer Ausbildung zum Tontechniker gestaltete und moderierte der gebürtige Wiener acht Jahre lang Musiksendungen für Ö1, bevor er sich in Wien zum Schauspieler ausbilden ließ. Es folgten Stückverträge am Wiener Volkstheater, bei den Salzburger Festspielen und ein vierjähriges Engagement am Landestheater in Coburg. Er spielte außerdem am Stadttheater Baden, in Bad Kissingen, am Stadttheater Bruneck und am Theater Scala in Wien. Seit der Spielzeit 2006/2007 ist er festes Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater. Im vergangenen Jahr lebte Thomas Lackner in London und absolvierte an der dortigen Central School for Speech and Drama der University of London ein Masters-Studium, das voll und ganz der technischen und künstlerischen Ausbildung der menschlichen Sprechstimme gewidmet war. Derzeit arbeitet er wieder als Schauspieler am Tiroler Landestheater und freiberuflich als Stimmtrainer und Präsenzcoach.
Konzertmeister:
Janusz Nykiel, geb. 1963 in Hirschberg (Polen). Von 1982 – 1987 Violinstudium an der Musikakademie Posen bei Prof. Jadwiga Kaliszewska, Diplom mit Auszeichnung und Verleihung des akad. Grades „magister sztuki“. Von 1978 – 1982 Mitglied des Städtischen Symphonieorchesters Hirschberg, anschließend bis 1987 Mitglied des Polnischen Kammerorchesters des Rundfunks und Fernsehen in Posen. Mitglied des Mozarteums Orchesters bis 1990, danach Mitglied des Tiroler Symphonieorchesters (1. Violine, ab 1993 Stimmführer 2. Violine), seit 2007 1. Konzertmeister des Symphonieorchester Hirschberg. Er kann auf Konzerttätigkeit mit den verschiedensten Kammermusik-Besetzungen (Innsbrucker Streichsextett, Barock Trio, Bell´Arte Quartett, Giovanni Quartett Salzburg, Pan Klaviertrio) und solistische Auftritte mit der Posener Philharmonie, dem Städtischen Symphonieorchester Hirschberg und dem Mozart Ensemble Luzern verweisen.
Musikalische Leitung:
Gerhard Sammer, geb. in Innsbruck. Nach dem Musikgymnasium Studium für Musikerziehung, Instrumentalpädagogik, Lehramt Mathematik/Informatik an der Universität Mozarteum/Uni Innsbruck (Mag. art.). Dirigierstudium bei Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium. Bis 2004 Unterrichtstätigkeit als Gymnasiallehrer. Chorleitungsausbildung (Howard Arman, etc.), Meisterkurse Dirigieren und Hospitationen (Salvador Mas Conde, Gustav Kuhn, Nikolaus Harnoncourt, Peter Gülke, etc.). Von 1997 bis 2005 Univ.-Ass. an der Abteilung für Musikpädagogik in Innsbruck (Mozarteum). 2003 Promotion zum Dr. phil, zahlreiche Publikatio nen, Referent bei Tagungen und Workshops im In- und Ausland. Seit 2004 Univ.-Prof. an der Hochschule für Musik Würzburg (seit 2008 Studiendekan). Vorstandsmitglied der European Association for Music in Schools (EAS).