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Wiener Stadthalle / Halle FDr. Roland Rainer Platz, Eingang Märzpark1150 Wien, Österreich
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Im Jahr 2007 faszinierte die amerikanische Tanzgruppe PILOBOLUS die ganze Welt. Die Fernsehbilder ihrer spektakulären Performances im Rahmen der Oscar-Verleihung gingen rund um den Globus. So etwas hatte man noch nie gesehen: Hinter einer beleuchteten Leinwand verschmolzen Menschenknäuel elegant zu Gegenständen, Körper fügten sich zu beeindruckenden Phantasiegebilden, zerfielen wieder, wurden zu neuen Figuren. Das Publikum war hingerissen.

Schattentheater? Tanz? Das, was PILOBOLUS hier entwickelt hat, lässt sich in keine Schublade pressen. Bilder werden sowohl unmittelbar wie auch mittelbar erzeugt und der Betrachter taucht in die erzeugten Schattenwelten ein wie in eine Filmszene. Zwar nutzt die Truppe Elemente des Balletts, doch mit Tanz im klassischen Sinne hat das, was die Künstler auf der Bühne zeigen, nur am Rande zu tun.

„Seit seinen frühesten Tagen gehört die Metamorphose zur pursten Pilobolus-Erfahrung. Wir sehen beides – Körperlichkeit und Illusion. Körper werden Bilder und ein Bild fließt in das nächste, poetisch, unerklärlich“, schrieb der Journalist Alistair MacCaulay in der „New York Times“ über PILOBOLUS.

 

Die Entstehungsgeschichte von Shadowland

Mehrere Jahre hatte das PILOBOLUS Dance Theatre mit der traditionellen Form des Schattentheaters experimentiert, bevor es diese zu einer neuen Form der Performance weiterentwickelte. Das Ergebnis war eine Mischung aus dem unverkennbaren Stil von PILOBOLUS und innovativen Ausflügen auf gänzlich neue Gebiete. Mit „Shadowland“ erlebt das Publikum nun eine weitere, neue Dimension von Schattentanz in poetisch ineinanderfließenden Bildern.

Schattentheater, Modern Dance, Lichteffekte und Musik: In ihrer ersten abendfüllenden Produktion „Shadowland“ erzählen PILOBOLUS einen kompletten Plot - die berührende und fantasiereiche Geschichte  eines Mädchens im „Schattenland“, das in einer Welt aus Schattenspielen gefangen ist. Auf der Suche nach einem Ausgang begegnet es den unterschiedlichsten Gestalten und Bildern. Die Schattenbilder offenbaren die Gefühlswelten eines jungen Mädchens an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Die entstehenden Traumwelten ziehen den Betrachter tief in den Bann, konfrontieren ihn mit seinen eigenen, surrealen Traumerlebnissen.

Den Handlungsstrang der Show entwarf der Kinderbuchautor Steven Banks (SpongeBob SquarePants), den Soundtrack schuf der populäre amerikanische Musiker, Produzent und Filmkomponist David Poe, dessen Kompositionen für Shadowland von Balladen bis zu treibenden Rocknummern reichen. Seine Songs untermalen auf poetische Weise die Themen und Bilder der faszinierenden Schattenwelt.

 

Spektakuläre Effekte

 

Verblüffend sind nicht nur die Figuren, die aus menschlichen Körpern entstehen. Spektakulär sind auch die Effekte, die PILOBOLUS durch verschiedene bewegliche Leinwände auf mehreren Ebenen erzeugt. Es entstehen Bilder jenseits des Schwerpunkts. Mit Akrobatik und Poesie zeigen uns die Tänzerinnen und Tänzer, dass der Mensch auch Tier, Pflanze, Landschaft und das Universum schlechthin sein kann. Da verwandeln sich die Schatten der Tänzer in fahrende Autos, Elefanten, aufgehende Blüten, Burgen oder Zentauren.


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  • Wiener Stadthalle / Halle F

    Dr. Roland Rainer Platz, Eingang Märzpark
    1150 Wien

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