Seit Generationen sind für die großen amerikanischen Songwriter Musik und Botschaft untrennbar miteinander verbunden. Worte und Taten sind ein und dasselbe, und das Einzige, was uns mehr bewegt als der stürmische Aufruf zum Handeln, ist die beschwörende Melodie, welche die Worte transportiert wie eine Patronenhülse. Diese Musiker sind feuerspeiende Poeten der Gerechtigkeit, die auf außergewöhnliche Art über einfache Menschen singen, und die Welt mit Hilfe von drei Akkorden und nichts als der Wahrheit umkrempeln können. Dieses sind wesentliche Grundsätze von denen Chad Stokes Urmston, Chuck Fay und Mike "Mad Dog" Najarian aka. State Radio getrieben sind, und auch auf ihrem dritten Album, "Let it go", das eine Woche nach Veröffentlichung in den USA Platz 96 der Billboard Verkaufscharts belegte, ist diese Kraft und Zielstrebigkeit wieder zu spüren. "Es ist der einzige Weg, den ich kenne," erzählt Sänger und Gitarrist Stokes über das leidenschaftliche soziale Bewusstsein der Band. "Es ist der einzige Weg, den State Radio je verfolgt hat. Er war immer organisch und immer aus der Basis heraus. Es geht einfach um unseren Versuch, ehrlich zu bleiben, mit dem, was wir machen." Wie schon Rage Against The Machine und System Of A Down vor ihnen, krempeln State Radio die Ärmel hoch, wenn sie praktizieren, was sie predigen.
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