„Latin-A-cappella“ – Neues von den Stimmakrobaten aus der Karibik!
Seit Anfang der 1990er Jahre reisen sechs Kubaner mit kleinem Handgepäck von Auftritt zu Auftritt. Instrumente? Nein, die brauchen sie nicht, haben die Herren doch das komplette Equipment für ein schwungvolles Salsa-Konzert in der Kehle. Ganz deutlich hört man die Percussions, Bläser und Bass, wenn die Sänger, allesamt vom Format eines Bobby McFerrins, auf der Bühne stehen. Begonnen hat das „Projekt“ als spaßiger Pausenfüller in der Musikhochschule mit A-cappella-Salsa zum Abtanzen. Im Laufe der Jahre kam die ganze Palette der kubanischen Stilrichtungen hinzu: Son, Bolero, Rumba, aber auch Trova und Palo Monte. Sogar die Pop- und Rockmusik hat das Sextett in sein Repertoire aufgenommen. Gemeinsame Konzerte mit Phil Collins, David Sanborn und Quincy Jones folgten. Der geniale Paul Simon meinte sogar nach einem ihrer Gastspiele, dass „Vocal Sampling“ das Beste sei, was er in den letzten zehn Jahren gehört habe – also wenn das keine Auszeichnung ist!
Musikalischer Leiter der Formation ist René Banos, der an der staatlichen Schule für Kunst und Musik in Havanna studierte. Die Tenöre Reinaldo Sanler, Renato Mora und Jorge Chaviano haben ebenso ein musikalisches Studium absolviert wie Bariton Oscar Porro und Abel Sanabria, der für die Percussions zuständig ist. Allesamt sind sie Meister des Rhythmus und der Harmonie, darüber hinaus aber auch perfekte Entertainer. Makelloses Timing, ein einfallsreiches Repertoire und eine überragende Performance garantieren einen unvergesslichen Latin-Abend mit sechs virtuosen Stimmakrobaten.
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