Linda Samaraweerova / Karl Karner
Tanzquartier Wien / Halle E+G im MQ
Wien
Österreich
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Bezugnehmend auf die mittelalterliche Tradition der Heldenlieder – der chansons de geste – deren Merkmal das inhaltliche wie formale Spiel mit Originalität und Variation ist, erweitern Linda Samaraweerová und Karl Karner in ihrer Produktion die dort angelegten Motive von Ereignis und Wiederholung und weiten sie auf eine gegenwärtige (westliche) Gesellschaft und ihre Wahrnehmungs- und Erzählmechanismen aus: vermeintlich individuelle Lebensentwürfe und global entworfene Vorstellungen ebenso wie Strategien der Selbstbestimmung und der Manipulation werden durch installative und performative Mittel der Gleichsetzung, Umkehrung und Übersetzung in ihren Vorzeichen und ihrer Praxis thematisiert. In ihrer spezifischen künstlerischen Sprache, die von der bildenden wie der darstellenden Kunst gleichermaßen geprägt ist, entwickelt das in Wien arbeitende Künstlerduo ein heutiges Heldenlied – ambivalent und subversiv, gegenwartsunsicher und kritisch seiner eigenen, dichten und zugleich lückenhaften Narration gegenüber. Eine Produktion von KASAL Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien MA7 und bm:ukk.
Konzept: Karl Karner und Linda Samaraweerová Künstler: Karl Karner, Sabile Rasiti, Valentin Ruhry, Linda Samaraweerová, Lena Wicke-Aengenheste Gäste: Emil Cavic, Jakob Dietrich, Nicolas Eder, Julius Neuber Bühnenbildinstallation: Karl Karner Lichtdesign: Victor Duran Dramaturgie: Laura Samaraweerová, Bruno Batinic Künstlerische Assistenz: Laura Samaraweerová
Tanzquartier Wien / Halle E+G im MQ
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Österreich
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