Carmen Cubana
Deutsches Theater
München
Deutschland
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Carmen Cubana verwandelt Bizets Meisterwerk, ohne dabei dessen wunderschöne Atmosphäre zu zerstören, in eine verführerische Pop-Oper. Sie beschreibt eine Frau, die eher sterben würde als sich selbst untreu zu werden, für die die Kunst der Verführung gleichzeitig Freude und Mittel zum Zweck ist - ein weiblicher Don Juan im Hier und Jetzt.
Die Geschichte
Die Handlung der kraftvollen Pop-Oper Carmen Cubana orientiert sich an Bizets „Carmen“. Ihr Hintergrund ist jedoch Kuba im Sommer 1994: 32.000 Kubaner versuchen mit Booten nach Miami zu flüchten, Carmen ist einer dieser Menschen. Das Floß mit ihr und ihrer Familie kentert, sie werden von amerikanischen Soldaten verhaftet, nach Guantánamo gebracht und so Gefangene im eigenen Land. Joe, ein schüchterner und pflichtbewusster Soldat, verhilft ihr schließlich aus Liebe zur Flucht. Wieder in Freiheit, will Carmen mehr und verlässt Joe, um ihren Traum von der großen Bühne, Berühmtheit und Luxus zu verwirklichen....
Die Musik
Carmen Cubana ist eine moderne Pop-Oper mit Melodiezitaten des berühmten Vorgängers und neuen Kompositionen im Spannungsfeld Latin, R&B, Pop und Klassik. Die Habanera, eines der berühmtesten Stücke aus Bizets Carmen, wird im R&B Stil wiederbelebt. Carmen meets Beyoncé. In der Show erobert die Figur Escamillo, der kubanische Superstar, mit seinem Latin-Pop die Charts und auch die „Fiesta del Fuego“ in Santiago de Cuba wird mit Salsa und Merengue Rhythmen gefeiert. Es entsteht eine Pop-Oper mit prächtigen bewegten Bildern voll Energie, Ausdruck und Lebensfreude.
Kim Duddy: George Bizets Carmen ist eine der schönsten und sicherlich auch eine der meist gespielten Opern der Welt. Mit Carmen Cubana möchte ich den Geist dieser Oper erhalten, einige Original Melodien verwenden, aber dabei einen einzigartigen Sound schaffen – für unsere Carmen, die in Kuba spielt.“ Martin Gellner: Am Anfang stand die Idee Bizets Carmen mit modernen Arrangements zu einem für ein Musicaltheater spielbarem Stück umzugestalten. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Werk, den immer größer werdenden Respekt vor Bizets Genie, und der teilweise unmöglichen und auch unnötigen Entkopplung von Komposition und Arrangement, ergab es sich den Stoff von Prosper Mérimée auf gleiche Art und Weise zu nutzen, wie es schon Bizet vor 130 Jahren getan hat.
Buch: Kim Duddy
Musik: Martin Gellner & Werner Stranka
Fotocredit: Gerry Frank
Deutsches Theater
Schwanthaler Strasse 13, 80336 München
Deutschland
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