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Ahoi! The Full Hit of Summer 2017: Arcade Fire - Tickets

Quality music for quality people: Open Air am Flussufer im Linzer Donaupark gastieren Arcade Fire für ihre einzige Festival-Show in Österreich 2017. Außerdem dabei: Explosions in the Sky, Grandaddy, Steaming Satellites & Get Well Soon!

Nach dem ausverkauften Open Air-Erlebnis 2016 kehrt das Posthof'sche Musikfestival Ahoi! im Juli 2017 an den einzigartigen urbanen Raum zwischen Lentos und Brucknerhaus zurück. Heuer mit dabei: Arcade Fire, das enorm erfolgreiche, kanadische Artpop-Sextett um Frontmann Win Butler als Headliner! Der folkige Indie-Rock mit einem zuvor nicht gekannten Mix musikalischer Einflüsse von Klassik bis Artrock der Formation aus Montreal / Kanada trifft den Nerv selbst von Größen wie David Bowie oder U2 und erreicht eine weltweite Fanbase wie kaum eine andere Gruppe.

Die großartige Instrumental-Postrock-Band Explosions In The Sky kombiniert noisige Ambient-Brisen, sausende Samples und Percussion mit großer Sensibilität, für die das Quartett aus Austin, Textas nicht nur bei Fans und Kritikern, sondern auch bei vielen Filmkomponisten so geschätzt wird. Niemand erzählt solche Geschichten mit einer solchen Stimme, warm und tröstlich, wie die unter der kalifornischen Sonne gewachsenen Grandaddy. Satte 11 Jahre nach dem letzten Release legen die Indie-Nerds 2017 ein neues Album vor - und klingen, als wären sie nie weggewesen. Von unendlichen Weiten zu maximaler Verdichtung schlagen Steaming Satellites Haken zwischen supersattem 70ies Rock, sexy Funk und raffinierter Pop-Epik. Nach einer ausverkau ften Acoustik-Show im Posthof greifen die Salzburger Spacerocker nun wieder zu Strom und Verstärkung. Soll heißen: Ab in den Slipstream again! Und zurück mit symphonischen, aufwändig produzierten, filigran arrangierten Songs über die Schattenseiten der Liebe meldet sich Konstantin Gropper. "It's love and you won't get rid of it" - soll uns nichts Schlimmeres passieren, bei einem der heuer sehr raren Live-Auftritte des Mannheimer Pop-Genies und seiner Band Get Well Soon.

ARCADE FIRE

Ein Sommernachtstraum im Linzer Donaupark: "Die beste Liveband der Welt" (Daily Telegraph) und "wichtigste Band des letzten Jahrzehnts" (Rolling Stone) macht Ahoi! The Full Hit Of Summer 2017 zu einem Märchen für alle Freunde der Qualitätsmusik. Wie niemand sonst traf das kanadische Kollektiv den Nerv der Nullerjahre und prägte die Best-of-Rankings der Dekade. Nach wie vor zählen Arcade Fire zu den originellsten und verehrtesten Klangkörpern des internationalen Rockzirkus.

Um das Jahr 2000 war das noch keineswegs abzusehen. Win Butler, in Kalifornien geboren und in Texas aufgewachsen, dümpelte mit seiner damaligen Band mehr schlecht als recht dahin. Erst als es den Sänger und Gitarristen nach Montreal verschlug und er dort seine künftige Frau, die Multiinstrumentalistin Régine Chassagne, traf, sollten Arcade Fire zu der vielschichtigen Klangsprache finden, die bis heute ihren Sonderstatus ausmacht.

Das Debütalbum "Funeral" war trotz Hochzeit der beiden kongenialen Musiker geprägt von tragischen Tönen, sehnsuchtsvollen Gitarren und wehmütigen Geigen, die sich in der Nachbarschaft von Radiohead, Pulp und David Bowie niederließen. Das Spannungsverhältnis zwischen Melancholie und Epik, Euphorie und Drama machte Songs wie "Rebellion (Lies)" zu ewigen Hymnen des Indie-Rocks und eröffnete einen bis heute nicht enden wollenden Reigen an Chartsnotierungen, Preisen und Auszeichnungen.

Auf "Neon Bible" (2007) folgte 2010 das Album "The Suburbs", mit dem Arcade Fire in den USA und England direkt an die Spitze der Hitparaden schossen und mit einem Grammy in der Kategorie Album des Jahres belohnt wurden. Das Kunststück, dem kreativen Stillstand auszuweichen und dabei sowohl Fans als auch Kritik zufriedenzustellen, hat man seitdem nie verlernt. Mit dem vierten und bislang letzten (Doppel-)Album "Reflektor" schuf die Band "a dark disco classic" (The Times), "an art rock epic" (The Telegraph), das sich mit prominenten Gästen wie James Murphy (LCD Soundsystem) und David Bowie schmücken darf. Spätestens mit dem Segen des Thin White Duke haben Win Butler, Régine Chassagne, Richard Reed Parry, William Butler, Tim Kingsbury, Sarah Neufeld und Jeremy Gara ihren Platz im Olymp des Musikbusiness gefunden.

2017 werden Arcade Fire nur eine Handvoll ausgewählter Headliner-Shows spielen. Was für die im Vorjahr mit Sigur Rós und Beirut begonnene Erfolgsgeschichte von Ahoi! The Full Hit Of Summer bedeutet: Der Sommernachtstraum geht weiter und unser Festival-Motto "Quality music for quality people" erwacht zu neuem Leben!

EXPLOSIONS IN THE SKY

Sie sind die geheimen Giganten des Post-Rock und wahre Meister in subtiler Laut-Leise-Dynamik: Explosions In The Sky aus Austin, Texas. Das aus den beiden Gitarristen Chris Hrasky und Mark T. Smith, dem Bassisten Michael James und dem Drummer Munaf Rayani formierte Quartett wird zurecht regelmäßig in eine Reihe mit den klingendsten Namen seines Fachs gestellt - Mogwai, Godspeed You! Black Emperor oder auch Dirty Three.

Im Vorjahr veröffentlichte die 1999 gegründete Band ihr bereits siebtes Studioalbum "The Wilderness", ein mitreißendes Werk, dessen Sound in unerwartete Dimensionen aufbricht: Explosions In The Sky kombinieren darauf die instrumentale Power des einzelnen Songs mit der cinematischen Sensibilität, für die sie bei vielen Filmkomponisten so geschätzt werden.

Ambient-Brisen zwischen Space und Noise, flirrende Samples und entfernt wummernde Beats ergeben ein mutiges, experimentelles Instrumental-Album, auf dem Shoegaze auf elektronische Experimente trifft, wo "angepunkter" Dub und Ambient Folk friedlich nebeneinander existieren. Es ist ein Gleiten in schwerelose Galaxien, eine meisterhafte Neusetzung des Postrock-Koordinatensystems mit immenser Wirkung auf das innere Auge.

Mit diesem wallenden Teppich aus progressiven Elementen, aufgetürmten Lines und um sich selbst drehenden Gitarren-Schleifen werden Explosions In The Sky den Donaupark zum Schwingen bringen und für eine intensive Ganzkörpererfahrung bei bei Ahoi! The Full Hit Of Summer 2017 sorgen.

GRANDADDY

Die großartigen Grandaddy sind zurück. Bereits Ende des vergangenen Jahres gab es mit der Vorab-Single "Way We Won't" einen erfreulich guten Vorgeschmack auf das was da noch kommen mag.

Jetzt veröffentlichen die Indie-Nerds um Sänger Jason Lytle mit "Last Place" ihr erstes Album seit zehn Jahren. Und zur allgemeinen Freude es klingt genauso, wie man es sich als Fan gewünscht hatten - ironisch, ergreifend und wunderschön. Dazu kommen das gewohnt stilsichere Schlagzeug und die dezenten Elektro-Spielereien.

20 Jahre ist es jetzt schon her, dass die Band aus Kalifornien mit ihrem Debütalbum "Under the Western Freeway" auf sich aufmerksam machen konnten. Mit der Single "A.M. 180" konnten Grandaddy direkt einen kleinen Hit landen. Neben der absolut ekelhaft klebrigen Keyboard-Linie half natürlich, dass der Song im Abspann des Films "28 Days Later" gespielt wurde. Mit "The Sophtware Slump" (2000), ihrem zweiten Album, landete das Quintett dann nicht nur in den britischen Charts, sie schufen damit auch ein kleines Meisterwerk. Popmusik im Lo Fi-Gewand, die so äußerst selten zu finden ist. Doch das ständige Touren und zwei weitere Alben forderten irgendwann ihren Tribut. 2006 beschloss Jason Lytle die Band erst einmal auf Eis zu legen. Der bekennende Naturliebhaber und Einzelgänger war einfach zu erschöpft vom stressigen Tour-Alltag. Aber ganz ohne Musik ging es auch für ihn nicht. Nach zwei hochgelobten Soloalben ließ sich Lytle 2012 dann aber doch zu einer Reunion-Tour mit Grandaddy überreden. Und siehe da, während er mit seinen alten Kumpels durch die Welt reiste, wurde klar, dass mit einem wesentlich entspannteren Zeitplan auch der Spaß an der Musik wieder zurückkehren würde.

Herausgekommen ist das fünfte Album der Band - "Last Place". Es wurde in den vergangenen Jahren geschrieben und aufgenommen. Wie immer verarbeitet Sänger und Songwriter Lytle darauf entweder gescheiterte Beziehungen oder er beschreibt mit schrägem Blick die Probleme der heutigen Gesellschaft. Wie immer vermischt die Band Themen wie Natur, Technik und Fortschritt mit einer gewissen Nostalgie, die dem Hörer mitteilen möchte, dass alles irgendwie (irgendwann) gut wird. Dabei klingen Grandaddy akustisch und zurückgenommen ("Songbird´s Son"), introvertiert ("The Boat Is In The Barn") oder wie eine Soft-Rock-Band ("This Is The Part"). Die bandeigene Verschrobenheit umfasst hingegen jeden einzelnen der Songs auf "Last Place". (crazewire.de)

STEAMING SATELLITES


Von unendlichen Weiten zu maximaler Verdichtung: Die Salzburger Spacerocker schlagen Haken zwischen supersattem 70ies Rock, sexy Funk und raffinierter Pop-Epik. Ein aufregend einzigartiger Stilmix. Das weiß man nicht nur in Österreich, sondern bis nach Übersee.

Drei international hochgelobte Alben haben Steaming Satellites bisher veröffentlicht. Außerdem sorgten sie für den vielleicht stärksten Soundtrack-Moment der letzten Jahre - "How Dare You" vom 2011er Album "The Mustache Mozart Affaire" veredelte den international erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Indie-Alpen-Western "Das Finstere Tal" - und spielten unzählige Shows u.a. mit Thin Lizzy, The Ravonettes oder ihren Freunden Portugal. The Man.

Auf ihrer Tour durch den Musikkosmos sind Max Borchardt, Emanuel Krimplstätter, Matthäus Weber und Manfred Mader also längst bei sich angekommen. Steaming Satellites fahren aber keinen schnurgeraden Kurs, der Weg ist das Ziel, und doch greift immer alles fast magisch ineinander. Mal grüßen die Black Keys dann biegen wieder die Led-Zeppelin-Gitarren ums Eck und zwischendrin wird Flaming-Lips-mäßig ein bisschen psychedelisch geflippt. Dazu Borchardts Stimme, die locker mit Caleb Followill von den Kings Of Leon mithalten kann.

Zu Gast im Posthof-"Heimspiel" spielte die Band im Jänner ihre Songs zur großen Freude des Publikums erstmals in einer Semi-Acoustic-Version und mit neuen Arrangements. Auf der sommerlichen XL-Bühne im Donaupark greifen die Steaming Satellites nun allerdings wieder zu Strom und Verstärkung. Soll heißen: Ab in den Slipstream again!

GET  WELL  SOON

Seit 2003 arbeitet sich das Mannheimer Pop-Genie Konstantin Gropper mit symphonischem, aufwändig produziertem, filigran arrangiertem Pop langsam durch einen bunt-verwunschenen Themenpark aus alten Karussells und Geisterbahnen, Gauklerbuden und Zuckerwatte-Ständen. Gropper gießt bei seinem Projekt Get Well Soon ein Füllhorn an Opulenz, Melodienschwere und Arrangeurskunst über den Hörer aus, das schlicht überwältigt. Auf seinen Alben trifft Spaghetti-Western auf Mariachi-Wüstenmusik, epische Düsterkeit auf majestätische Erhabenheit. Großes Kino, fürwahr.

Kein Wunder also, dass Gropper in den letzten Jahren zu einem der meistbeschäftigten Filmkomponisten Deutschlands avanciert ist. Daneben fand er aber auch Zeit, das letzte Casper-Album zu produzieren, Schauspielmusik zu schreiben oder mit dem Orchestre National d'Ile de France zusammenzuarbeiten.

In eigener Sache hat sich der Liedermacher in jüngster Zeit dem Thema "Liebe" gewidmet. Nur, auf "Love", dem mittlerweile vierten Get Well Soon-Album ist diese abartig, pervers, und ja, auch wunderschön. Gropper inszeniert Märchenwaldpop als Charakterstudie in einem Konzeptalbum über die Schattenseiten der Liebe. Wie diesem Kanon noch etwas hinzufügen? "Das war genau die sportliche Herausforderung." Er verließ sich darauf, dass ihm seltsame Perspektiven neue Erkenntnisse bringen. Und das taten sie. Oder, wie es der unheilvolle Chor im hinterlistig schmeichelndem Stück "It's Love" kündet: "It's love and you won't get rid of it."

Mit der Liebe im Blick und der ganzen Klaviatur der Gefühle wird Konstantin Gropper und seine Band das Line-up von Ahoi! The Full Hit Of Summer mit einem seiner heuer sehr raren Live-Auftritte veredeln.


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