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musikprotokoll Tagespass Sa 07/10 - Tickets

musikprotokoll Tagespass Sa 07/10 - Tickets
Quatuor Diotima
Das Streichquartett als Seismograf des Zeitgenössischen: Das renommierte Quatuor Diotima feiert heuer sein musikprotokoll-Debüt mit gleich drei Konzerten.
Von George Onslow bis ins 21. Jahrhundert mit allen erdenklichen Zwischenstationen reicht die instrumentale und kompositorische Faszination des Quatuor Diotima – sehr treffend nach jener weisen Frau benannt, die Sokrates die Vorzüge der platonischen Liebe erklärt haben soll.
Diese Konstellation aus vier Streichern wurde 1996 von Absolventinnen und Absolventen des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris gegründet und gehört zu den gefragtesten Ensembles Europas. Yun-Peng Zhao, Constance Ronzatti, Franck Chevalier und Pierre Morlet sind bekannt dafür, besonders eng mit Komponistinnen und Komponisten zusammenzuarbeiten. Geradezu berühmt sind die vier für ihre intensiven, sinnlichen, klangschönen und gleichzeitig intelligenten und präzisen Interpretationen ganz neuer Musik. Eine Uraufführung und vier österreichische Erstaufführungen von Enno Poppe, Petr Bakla, Rune Glerup, Mikel Urquiza und Alberto Posadas bilden das spannende Ausgangsmaterial für drei „Happy Hours for String Quartet“, eine seismografische Untersuchung der musikalischen Gegenwart.

Aleph Quartett / Barry Guy / Maya Homburger
Ein feinfühliges Gitarrenquartett, eine virtuose Barockgeigerin und ein legendärer Kontrabassist entführen auf eine vielseitig vielsaitige Reise durch die Jahrhunderte.
Strings only. Ein Experiment auf Saiten aller Art: Das Aleph Gitarrenquartett, das immer wieder für großartig nuancierte Konzerte beim musikprotokoll verantwortlich zeichnet, trifft 2017 auf die Barockgeigerin Maya Homburger und den Kontrabassisten Barry Guy. Das Duo spielt mit vergnüglichem und völlig natürlichem Aufeinander-wirken-Lassen und verwebt barocke Musik von Johann Sebastian Bach und Heinrich Ignaz Franz Biber mit neuen Kompositionen und Improvisationen von György Kurtág und anderen. Der aus London stammende Barry Guy gehört zu den wichtigsten Kontrabassisten und überhaupt prägendsten Musikern der Gegenwart. Die Schweizer Geigerin Maya Homburger hat sich mit ihrer Geige von Antonio della Costa aus dem Jahr 1740 als Barockexpertin hervorgetan. Seit über 20 Jahren sind sie und Barry Guy, der auch Solowerke für sie komponierte, bestens aufeinander eingespielt. Die beiden laden Aleph Quartett, mit dem sie zum ersten Mal gemeinsam einen Abend gestalten, auf eine Reise durch die Jahrhunderte ein. Die vier feinfühligen Virtuosen des Gitarrenquartetts bringen für diese spannende Unternehmung unter anderem neue Kompositionen von Zeynep Gedizlioğlu und Marko Nikodijevic mit.

Josef Klammer / Seppo Gründler / Stefan Doepner: The Sound of the Internet of Things
Klammer&Gründler sind stets am Puls der Zeit, und das seit langem: Nach den Projekten „Razionalnik“, das sich schon vor 30 Jahren mit der musikalischen Potenz von Datennetzen auseinandersetzte, und „RGB“, das vor 20 Jahren beim musikprotokoll das Thema der Synchronisation behandelte, gehen die beiden Musiker nun der Frage nach, wie das Internet der Dinge klingt, und erforschen den Raum autonomer, vernetzter Maschinen mit musikalischen Mitteln. Die Bühne teilen sie sich dabei mit gebauten Klangrobotern, aber auch Readymades des Internets der Dinge und gehackten Gadgets. Auch die Smartphones des Publikums können eine Rolle spielen, Siri und Echo sowieso. Dazu kommt Stefan Doepner von cirkulacija2 aus Ljubljana, der mit technikbasierter Kunst, Robotik und Sound das Duo perfekt ergänzt. Die Musik bleibt dabei jedoch stets das Zentrum der Dinge.