Bereits das 2016 erschienene Debüt „Holy“ der Münchner Blackout Problems schlug direkt in die Top 50 der deutschen Albumcharts ein und mündete in ausverkauften, schweißtreibenden Konzerten bei der Album-Release-Tour oder etwa im "Circus Halligalli" auf PRO7. Es folgten Support-Touren für Heisskalt, Jennifer Rostock, Apologies, I Have None und Royal Republic. Dazu kamen zahllose Festival-Auftritte, Features mit Boysetsfire-Frontmann Nathan Gray sowie Electro-Tüftler Christian Löffler. Die "Intimate" getaufte Warm-Up Tour im Mai 2018 war innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Und im Juni hieß es dann: Kontrolle abgeben, Augen zu und mit voller Energie hinein ins Kaos! Blackout Problems wagten zwei Jahre nach ihrem Debüt den Blick nach Innen und zeigen sich als musikalisch wie persönlich gewachsenen Alternative-Rock Band, der man die emotionalen Extremsituationen eines Lebens zwischen Dauer-Tour und künstlerischem Befreiungskampf zu jeder Sekunde anhört. Ihr aktuelles Album „Kaos“, das am 15. Juni erschien, vertont nun in sphärischen Gitarrenflächen und Texten den Moment des Aufbruchs ins Unbekannte, dicht gefolgt von ständiger Resignation und Zweifel. Die Sekunde, in der alles in sich zusammenfällt. Und Neues entsteht.
Katharsis Kaos
Ein Ende oder eine Trennung kann entweder in positive Veränderung münden oder Dich in einen Abgrund reißen. "Kaos" ist in intensiven und unsteten Lebenssituationen entstanden. Es ist der kathartische Versuch, selbst negativsten Gefühlen etwas Mut machendes abzugewinnen, wie der unter die Haut gehende Song „Kontrol“, eine tieftraurige Ballade, die sich im Recoringprozess zu einer kraftvollen Hymne für den schmerzhaften, aber reinigenden Prozess des Loslassens wandelt. Herausgeschrien mit „You make me lose control“ und damit ein Türöffner hinein in das Herz des "Kaos".