"Jedermann" für jedermann und jedefrau
Die Vorlage für
Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" lieferte das am Ende des 15. Jahrhunderts entstandene "Everyman"-Spiel. In der auslaufenden Epoche des Mittelalters wurde Gott als strenger Richter betrachtet, dem der sündige Mensch im Tod allein gegenübertreten musste und sich für sein Leben zu verantworten hatte.
Ohne den Charakter des Werks zu verletzen, schafft es die Inszenierung auf der Festung Hohensalzburg, die streng erzkatholische Sichtweise auf eine konfessionsübergreifende Basis zu heben. Es geht um das, was das Leben ausmacht: Miteinander, Empathie, Rücksicht, Wertschätzung, Liebe und Vertrauen. Letztlich können diese Werte auch wieder das 'Göttliche' sein.
Mit: Thomas Peschke, Julia Marinello, Herbert Sommerauer, Josef Katsch u.a.
Idee und Konzept: Daniela & Christian Meschtscherjakov