© Matthias Heschl
Im Oktober gibt es im Rockhouse Salzburg gleich doppelt Grund zu feiern: Zum 33. Geburtstag wartet ein besonderes Live-Programm - und auch danach geht es musikalisch vielseitig weiter. Von Blues und Blues Rock über frischen Pop bis zur großen Birthday Party ist für ordentlich Abwechslung gesorgt. Wir verlosen wieder 1x2 Tickets für ausgewählte Oktober-Highlights - jetzt mitmachen und live dabei sein!
Wir verlosen je 1x2 Tickets für die unten angeführten Konzerte im Rockhouse Salzburg! Wähle dein Wunschkonzert und fülle das Gewinnspielformular aus.
PARTY DES JAHRES
Wallis Bird | Frittenbude | Catastrophe & Cure | Songs For The Red Sun | Ro Bergman | Naked Cameo | Fenzl | Laurenz Nikolaus | Farmar | Julian Nantes | DJs für eine bessere Welt
33 Umdrehungen Rockhouse - zum Geburtstag legen wir ein intensives 2-tägiges Liveprogramm auf! Am 9. Und 10. Oktober schlagen wir ein eklektisches Doppelalbum auf beiden Bühnen des Rockhouse auf.
Die Beiträge dazu liefern an Tag 1 die irische Ausnahmemusikerin Wallis Bird, ein Kyuss und Qotsa Tribute von Songs For The Red Sun und Indie Rock von Catastrophe & Cure. Zudem begeistert Ro Bergman mit ehrlichem Indie-Pop & emotionalem Songwriting.
Tag 2 ruft die Ravepunk Institution Frittenbude auf den Plan, sowie Österreichs Indie Überflieger Naked Cameo, wildester bayrischer Ska-Polkabilly von Fenzl, Dialekt Pop von Laurenz Nikolaus, Mario Fartaceks Solo Projekt Farmar und nach der letztjährigen Feier-Eskalation machen die DJs für eine bessere Welt auch heuer wieder den Sack zu.
An beiden Tagen dürfen sich die Besucher:innen außerdem auf einen besonderen Special Guest freuen!
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Tag 1:
Wallis Bird, Songs For The Red Sun, Catastrophe & Cure, Ro Bergman, special guest: Anna Buchegger
(Jo The Man The Music musste ihren Auftritt leider absagen!)
Tag 2:
Frittenbude, Naked Cameo, Fenzl, Laurenz Nikolaus, Farmar, DJs für eine bessere Welt, special guest: Julian Nantes
GENRE: BLUES
Big Daddy Wilson, seit Jahrzehnten prägend im zeitgenössischen Blues, geht auf "Back to the Roots"-Tour, um seine Mischung aus Blues, Gospel, Country und Soul live zu präsentieren.
BIG DADDY WILSON
Als Sänger, Songwriter und Interpret hat Big Daddy Wilson über Jahrzehnte hinweg eine seltene Geste im zeitgenössischen Blues kultiviert: nicht die Trauer über Verlust oder die reine Verzückung der "authentischen" Erzählung, sondern das bewusste Aushalten von Widersprüchen und das Ausloten emotionaler Konturen zwischen Dunkel und Licht. Smiling All Day Long, sein neues Album, setzt diese Haltung fort und konkretisiert sie in einer Musik, die aus den Stoffen von Blues, Gospel, Country und Soul gewebt ist.
Wilson ist kein Nostalgiker, und doch ist seine Stimme von jener erzählerischen Tiefe, die man mit der amerikanischen Südstaatenmusik assoziiert. Sie umfasst Staub und Sonne, Asphalt und Gras, und in diesem neuen Album erscheint sie in einem Spektrum, das sowohl Zuversicht als auch Ernst umfasst. Der Titeltrack - Smiling All Day Long - wirkt wie eine Einladung zur Perspektive: man kann die Welt betrachten, die Last seiner Erfahrungen tragen und dennoch den Moment finden, in dem ein Lächeln sowohl Zuflucht als auch Widerstand ist. Die Präsenz des dreifach Grammy‑Nominierten Eric Bibb und der Blues‑Ikone Hans Theessink auf ausgewählten Stücken verweist nicht auf bloße Kollaboration, sondern auf ein Getragen‑Sein in einem Gemeinschaftsgeist des Blues, der hier ebenso körperlich wie narrativ greifbar wird.
Zwischen "Hard Time Done Come", einer Stückfassung, die seine Biografie wie ein Prisma gesellschaftlicher Brüche reflektiert, und ruhigeren Momenten wie By Your Side oder Can We Live In Peace entfaltet sich ein Repertoire, das weder sentimental noch unnahbar bleibt. Es sind Lieder über Wege, die man hinter sich gelassen hat, über Fragen, die weiter bestehen, und über jene kleinen Freiheiten, die ein Mensch dennoch findet. Die Musik wirkt, als würde sie atmen: mal in gedehnten Linien, mal in kurzen, pointierten Phrasen, stets getragen von Wilsons kristallklarer, zugleich gelebter Stimme.
Smiling All Day Long ist kein einfaches Album, und es beansprucht keine schnelle Deutung. Vielmehr eröffnet es den Raum für ein Hinhören, das sowohl die Tiefe der Tradition anerkennt als auch die Fragilität des Jetzt. In einer Zeit, in der Blues oft auf "authentisches Leiden" reduziert wird, besteht Wilsons Kunst darin, die Musik als Medium der Gegenwart zu begreifen: ein Ort, an dem Schmerz und Freude nicht Gegensätze bleiben, sondern Denkpartner werden.
GENRE: POP
Bekannt aus dem ESC bringt COSMÓ frischen, tanzbaren Bedroom-Pop voller Sommergefühl, Leichtigkeit und Neuanfang, gemeinsam mit seiner Band, auf die Bühne.
COSMÓ
Bekannt geworden durch seinen Auftritt beim Eurovision Song Contest und seinen Hit "TANZSCHEIN", bringt COSMÓ frischen Wind in die Poplandschaft. Mit einem Sound zwischen Billie Eilish und CRO verbindet er Bedroom-Pop mit tanzbarer Leichtigkeit und erzählt von Sommer, Liebe und dem befreienden Gefühl, sich selbst neu zu erfinden.
Live steht COSMÓ gemeinsam mit seiner Band (Julia Aspan, Sandro Humitsch, Raphael Kepplinger und Levi Luckart) auf der Bühne und schafft mit Energie und Nähe zum Publikum eine euphorische Atmosphäre - denn bei COSMÓ tanzen alle gemeinsam.
Von einer Welt, die von Krisen und Unsicherheiten geprägt ist, lässt sich der 19-Jährige nicht unterkriegen - lieber tourt er weiter mit seiner neuen EP "LIEBER TANZ ICH WEITER".
GENRE: BLUES ROCK
Erja Lyytinen ist eine der international anerkanntesten Blues-Rock-Gitarristinnen Europas. Carlos Santana verlieh ihr den Spitznamen "Lightning", Guitar Player nannte sie "eine der 10 Gitarristinnen, die den Blues im 21. Jahrhundert lebendig halten", Medien betiteln sie als "Finnish Slide Goddess" und "Queen of the Slide Guitar". Sie gewann u. a. den European Blues Award als Best Guitarist, wurde bei Total Guitar zu den "Best Guitarists in the World Now" gezählt und erhielt den HRH-Titel "Angel of Rock". Ihre Karriere umfasst zahlreiche Studio- und Live-Kollaborationen mit Legenden wie Carlos Santana, Jennifer Batten (Michael Jackson), Joe Bonamassa, KT Tunstall, Sonny Landreth und Finnlands Gitarren-Ikone Robin Trower. Mit über 15 Alben, Chart-Erfolgen, weltweiten Tourneen und einer herausragenden Live-Reputation gilt Lyytinen heute als eine der prägendsten europäischen Blues-Rock-Künstlerinnen ihrer Generation.
ERJA LYYTINEN
Erja Lyytinen gehört unumstritten zu den weltweit führenden Blues‑Rock‑Gitarrist:innen unserer Zeit - nicht nur als Virtuosin des Slide‑Guitars, sondern als musikalische Ikone, die dem Genre neue Horizonte erschließt. Die aus Kuopio, Finnland stammende Musikerin prägt seit mehr als zwei Jahrzehnten die internationale Blues‑Szene mit einer Mischung aus traditionellen Blues‑Elementen und rohem Rock‑Spirit.
Was in den frühen 2000ern mit dem Debütalbum Wildflower begann, entwickelte sich zu einer diskographischen Expedition durch zwölf Studio‑ und mehrere Live‑Alben, deren Spektrum von klassischem Delta‑Blues bis zu riffstarken, hard‑rockigen Klanglandschaften reicht.
Carlos Santana nannte sie nicht ohne Pathos: "She is the future", nachdem sie 2018 in Helsinki vor 20.000 Menschen mit ihm auf der Bühne stand - ein Moment, der nicht nur die Anerkennung einer Legende dokumentiert, sondern ihren Status im Blues‑Universum manifestiert.
In Rezensionen wird Lyytinen als "Queen of Slide Guitar" gefeiert, und Musiker:innenkollegen wie Sonny Landreth attestierten ihr früh "große Gitarrenfähigkeiten", die sich längst in einem Namen materialisiert haben, der in Blues‑Kreisen mit Respekt geflüstert wird.
Ihre Live‑Performances gelten als elektrisierende Ereignisse; energiegeladen, technisch brillant und tief verwurzelt im Blues, zugleich jedoch unvorhersehbar wie ein Sturm über dem Nordmeer. Das 2023 veröffentlichte Live‑Album Diamonds on the Road wurde in der internationalen Musikpresse als "magnificent" beschrieben und unterstreicht Lyytinens Ruf als Ausnahme‑Live‑Act.
Zum 20‑jährigen Bühnenjubiläum konzipierte sie 2023 das opulente CD/DVD‑Projekt 20 Years of Blues Rock!, aufgezeichnet im legendären Tavastia Club in Helsinki, bei dem sie alle bisherigen Rhythmusgruppen und Gastkünstler:innen vereinte - ein kaleidoskopisches Dokument ihrer Karriere.
Auch die Awards‑Liste liest sich wie ein Who’s Who der Blues‑Szene:
European Blues Awards - "Best Guitarist of the Year" (2017), eine der höchsten Würdigungen im europäischen Blues‑Kosmos.
#2 Platz in Total Guitar Magazine’s "10 Best Guitarists Now" (2020), was Lyytinen unter die aktuell relevantesten Gitarrist:innen weltweit katapultierte.
Historische Nominierung als erste Finnin für den BB King International Artist of the Year bei den Maple Blues Awards (Kanada, 2022), ein Meilenstein, der für ihren globalen Einfluss steht.
"Angel of Rock" bei den HRH Awards (2024), eine Ehrerweisung, die sie in die Tradition von Genre‑Ikonen wie Doro Pesch und Jackie Chambers stellt.
Zudem wurde ihr Gitarrensolo in Bad Seed von Guitar World als Top‑10‑Solo 2022 gelistet, und Singles wie Bad Seed wurden von Classic Rock Magazine unter die besten Rock‑Songs des Jahres gewählt.
Neben ihrer Soloarbeit hat Lyytinen mit Größen wie Jennifer Batten (Michael Jackson), Sonny Landreth, Dan Aykroyd & Downchild Blues Band, und Carlos Santana musiziert und getourt - Kollaborationen, die nicht nur Referenzen sind, sondern Pinselstriche in einem Panorama außergewöhnlicher musikalischer Verbindungen.
Ihr 2025 erschienenes Studioalbum Smell the Roses markiert einen weiteren evolutionären Sprung: härter, rifflastiger, mit einer bewussten Hommage an die Essenz der britischen und amerikanischen Hard‑Rock‑Traditionen der 60er und 70er Jahre. Auf den UK‑IBBA‑Charts erreichte es Platz #6, und Kritiken weltweit attestieren dem Werk Rang und Reife in Lyytinens Schaffen.
Pressestimmen fassen ihren Einfluss pointiert zusammen:
"Erja Lyytinen’s one of the best guitarists on the scene at the moment - forget male or female, forget rock or Blues - just one of the best." - Music News
"Erja Lyytinen continues to evolve as an artist, proving that she’s not just a phenomenal guitarist but also a visionary musician with an unshakable creative drive." - Jace Media Music
Erja Lyytinen bleibt somit nicht wegen einzelner Auszeichnungen im kollektiven Gedächtnis, sondern als Dynamikerin der Gitarre, deren Schleifen, Slides und Soli in einer direkten Linie zu den Ursprüngen des Blues stehen, während sie zugleich die Sprache des Genres in die Gegenwart und Zukunft übersetzt.