New Orleans ist eine weltoffene Stadt. Nicht der Takt des Geldes, sondern Jazz und Blues
prägen den Rhythmus des Lebens. Menschen verschiedener Herkunft leben hier
selbstverständlich miteinander.
Sex und Arbeit, Nachbarschaftstratsch und Skatrunden, Bowling-Partien und Vergnügungspark bestimmen den Alltag im Französischen Viertel in New Orleans. Dort, nahe der Endhaltestelle »Sehnsucht«, in den »Elysischen Gefilden« Hausnummer 632, wohnen die Eheleute Stella und Stanley Kowalski. Eines Tages steht Stellas ältere Schwester Blanche - unangepasst, seelisch gefährdet und alkoholabhängig - vor der Tür. Die Lehrerin hat alles verloren, den Landsitz der Familie, ihren Beruf, ihr Geld - doch nicht ihren Stolz, den Stolz einer aristokratischen und selbstbewussten Frau. In der stickigen und alkoholgetränkten kleinen Wohnung kommt es schon nach kurzer Zeit zu Streitigkeiten zwischen Blanche und dem draufgängerischen Stanley, der um seine männliche Dominanz fürchtet. Der Machtkampf zweier Giganten, aus zwei völlig unterschiedlichen Welten, beginnt.
Endstation Sehnsucht verhalf Tennessee Williams zum internationalen Durchbruch und wurde 1948 mit dem amerikanischen Theaterkritiker- und Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die junge Regisseurin Pınar Karabulut bringt den großen Klassiker der amerikanischen Literatur auf die Bühne des Wiener Volkstheaters.
Regie
Pınar Karabulut
Bühne
Aleksandra Pavlović
Kostüme
Johanna Stenzel
Musik
Daniel Murena
Nils Hohenhövel (Mitch),
Günter Franzmeier (Steve),
Katharina Klar (Stella),
Steffi Krautz (Blanche Dubois),
Mario Schober (Ein Arzt),
Birgit Stimmer (Mexikanerin/ Krankenschwester),
Birgit Stöger (Eunice),
Jan Thümer (Stanley Kowalski),
Merlin Miglinci (Ein junger Kassierer),
Alaedin Gamian (Pablo)