Die US-amerikanische Sängerin Ariana Grande hat in jungen Jahren bereits vieles erreicht, wovon andere nur träumen können: Mehrere ihrer Alben stürmen Platz 1 der US-Billboard-Charts und erreichen Platin-Status. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrfach der Grammy, der als der bedeutendste Award in der Musikbranche gilt, und große internationale Erfolge sorgen dafür, dass sich Ariana Grandes Geschichte – trotz einiger schwerer Schicksalsschläge – wie ein Märchen liest.
Der Beginn einer perfekten Karriere
Ariana Grande wird 1993 in Florida geboren. Sie hat italienische Wurzeln, ihre Vorfahren stammen aus Sizilien und den Abruzzen. Bereits mit acht Jahren singt sie 2002 bei einem Eishockeyspiel die amerikanische Nationalhymne – das Spiel wird live im amerikanischen Fernsehen übertragen. Neben dem Gesang entdeckt sie jedoch noch eine weitere große Leidenschaft für sich: die Theaterbühne.
Im Alter von 15 Jahren ergattert sie eine Nebenrolle im Broadway-Musical "13" – der Beginn ihrer einzigartigen Karriere. Mit ihrer Hauptrolle in der Nickelodeon-Sitcom "Victorious" gewinnt Ariana Grande weiter an Bekanntheit und beginnt, Song-Cover auf YouTube hochzuladen. 2011 unterschreibt sie im Alter von 18 Jahren ihren ersten Plattenvertrag und gibt ihr erstes Konzert vor ausverkauftem Publikum in New York. Zwei Jahre später folgt Ariana Grandes Debütalbum "Yours Truly".
Ariana Grande zwischen Erfolgen und Schicksalsschlägen
Obwohl bereits ihr erstes Album nach wenigen Wochen auf Platz 1 der Billboard-Charts steht, gelangt Ariana Grande erst mit ihrer zweiten Platte "My Everything" der ganz große Durchbruch – auch international. Das Lied "Problem" erreicht in Deutschland Gold-Status und erhält 2014 die Auszeichnung als bester Song bei den MTV Europe Music Awards. Überschattet wird das Ganze vom Tod ihres Großvaters, dem sie sehr nahe stand.
Während Ariana Grandes Tour im Jahr 2017 wird ihr Konzert in Manchester Schauplatz eines der schwersten Selbstmordattentate in Großbritannien. Die Künstlerin selbst bleibt – zumindest körperlich – unversehrt. Sie verschiebt die restlichen Konzerte der Tour und organisiert ein Benefizkonzert, auf dem sie gemeinsam mit anderen bekannten Musikern Spendengelder für Opfer und Hinterbliebene sammelt.
Die Erlebnisse dieser Zeit verarbeitet Ariana Grande in ihrem vierten Studioalbum "Sweetener". Kurz darauf folgt ein weiterer schwerer Schicksalsschlag: 2018 stirbt Ex-Freund Mac Miller – eine schwere Zeit für die Sängerin, die sie ebenfalls musikalisch verarbeitet. Ungeachtet dieser Vorfälle kennt ihre Erfolgskurve jedoch nur eine Richtung: weiter nach oben. So landen auch die folgenden zwei Alben "Thank U, Next" und "K Bye For Now" auf Spitzenplätzen in den internationalen Charts.
Ein Star mit vielen Facetten
Sie sammelt eine musikalische Auszeichnung nach der anderen und wird als Pop-Diva des Streaming-Zeitalters betitelt. Für Live-Shows von Ariana Grande sind Tickets stets begehrt. Doch auch ihre Schauspielkarriere verfolgt die Musikerin nebenbei weiter und tritt 2021 im Netflix-Film "Don’t Look Up" als Teil einer hochkarätigen Starbesetzung auf.
Ariana Grandes Song "Thank U, Next" schafft es 2021 in die Top-500-Songs aller Zeiten des Musikmagazins "Rolling Stone". Ihr Stil lässt sich am ehesten den Genres Pop und R&B zuordnen, wird allerdings von vielen Seiten beeinflusst. Ariana Grande selbst sagt, dass Mariah Carey und Whitney Houston zu ihren größten Vorbildern zählen.
Besonders beeindruckend ist Ariana Grandes Stimmumfang: Dieser umfasst vier Oktaven und das Pfeifregister – also die höchsten Töne, die ein Mensch singen kann. Im Pfeifregister kontrolliert zu singen, ist eine Fähigkeit, die nur wenige Sänger und Sängerinnen beherrschen. Ariana Grande ist eine davon. Playback gehört hingegen nicht zu ihrem Repertoire, denn sie performt ihre Konzerte immer live.
Darüber hinaus engagiert sich die Popsängerin für verschiedene Projekte: Neben Tierrechten setzt sich Ariana Grande auch für die Umwelt und für den Feminismus ein. Ihre Einstellung zeigt sich auch in einigen ihrer Songs.