Seit vielen Jahren auf Bühnen, Tonträgern, im TV, Radio oder im Hintergrund arbeitend. Sie bringt dort ihre Persönlichkeit ein als Sängerin,Texterin, Moderatorin und irgendwie auch noch immer als Sozialpädagogin. Menschen liebend seit 1971.
Lange ist es noch nicht her, dass die im Dialekt gesungene österreichische Popmusik in manchen selbsternannten Expertenkreisen nicht wirklich hoch im Kurs gestanden ist. Die Zeit der erfolgreichen Chartplatzierungen einer Marianne Mendt, eines Wolfgang Ambros oder eines Georg Danzers lagen bereits Jahrzehnte zurück und die Hitparaden waren vorwiegend von KünstlerInnen aus dem englischsprachigen Raum dominiert. Austropop war out, oder zumindest in eine Schmuddelecke verbannt, in der er ein eher bescheidenes, von der Öffentlichkeit nicht wirklich wahrgenommenes Dasein fristete. Aber wie es die Geschichte bereits oft gezeigt hat, erleben manche Musikstile dann doch immer wieder eine Art Auferstehung. Eine Musikerin, die niemals einen Hehl aus ihrer Vorliebe für den Austropop gemacht hat, war Birgit Denk. Wohl kaum eine andere Künstlerin in Österreich steht so sehr für die Wiederbelebung des heimischen Mundart- Liedermacherpop wie die aus Niederösterreich stammende Sängerin.