CÄTHE, 1982 in Deutschland geboren, ist erst einmal angekommen. Gemeint ist dabei ihre künstlerische Mission. Denn mit ihrem dritten Studioalbum „Vagabund“, das im Oktober 2015 erschienen ist, hat sich die Sängerin und Songwriterin nicht nur neu erfunden, sondern ist auch ganz bei sich selbst angekommen.
Mit ihrem Debütalbum „Ich muss gar nichts“ war CÄTHE aus dem Stand ein ganz großer Wurf gelungen. Ihr Talent wurde sowohl mit dem Autorenpreis der GEMA in der Kategorie Rock (2012) als auch mit dem renommierten Fred-Jay-Preis (2013) honoriert. Das zweite Album „Verschollenes Tier“ präsentierte eine ganz andere CÄTHE: elektronisch konnotierten Songs, bereichert und verziert mit einer ausufernden Palette an Sounds und Stimmungen, Elementarteilchen von Rock, Folk und Blues, Electro, Pop und Postmoderne, zusammengefügt zu einem bizarren Klangpuzzle.
Das dritte Album „Vagabund“ ist ein Streifzug durch Seelenlandschaften und Befindlichkeiten, rein musikalisch eine Reise zurück zu den eigenen Ursprüngen, inhaltlich eher eine ebenso kluge wie facettenreiche Bestandsaufnahme des eigenen Gefühlshaushalts, also eine neuerliche Gratwanderung mit dem Bestreben, das ganz Persönliche zum nachvollziehbaren Allgemeingut zu machen. „Vagabund“ entstand nahezu unter Live-Bedingungen mit Unterstützung des Produzenten Stephan Gade (Niels Frevert) in dem legendären Hamburger Hafenklang-Studio.
Ihre Band setzt sich aus dem Bassisten Florian „Flozze“ Eilers, dem Gitarristen Jens Nickel, dem Keyboarder Nicolas Börger und dem Schlagzeuger Reiner „Kallas“ Hubert zusammen.