Am 30. Dezember 2001 stand ein 14-jähriger aus Missouri zum ersten Mal auf einer Bühne — in der Turnhalle seiner Highschool. 25 Jahre später steht Ian Fisher am 2. Jänner 2027 mit einem globalen Kreis talentierter Freunde im Stadtsaal in Wien… diesmal kein Midwestern Schulturnsaal. Fisher hat Amerika mit einundzwanzig Jahren gegen Europa eingetauscht, lebt seit Jahrzehnten in Wien, ist längst fixer Bestandteil der österreichischen Musikszene und alter Bekannter des Hauses mit knapp 2.000 Songs, 20 Alben und unzählige Touren durch Europa, Nordamerika und Afrika. Was man bei ihm hört, klingt nach frühem Wilco, nach der Melancholie eines Townes Van Zandt und dem politischen Biss eines Billy Bragg, zusammengerührt mit ländlichem Missouri und einer dunklen Zartheit, die man sich nur auf langen Reisen anhäufen kann — der Rolling Stone nennt es "A world traveler's perspective on American folk-rock." Für diesen Abend holt Fisher Songs aus 25 Jahren auf die Bühne und bringt dazu Dutzende alter Weggefährten aus halb Europa und den USA mit — wer irgendwann irgendwo in dieser Geschichte dabei war, wird vermutlich irgendwo auf dieser Bühne stehen. Ein Abend, der 25 Jahre umspannt — von einer Turnhalle bis zum Stadtsaal.