Mannomann, was dieser Joris alles kann! Er komponiert und textet wunderschöne, berührende Lieder, denen er mit ausdrucksstarker Stimme Leben einhaucht, spielt Gitarre und Klavier, kann außerdem Schlagzeug spielen und ist überdies an der Produktion seiner Alben beteiligt. Sein Erstling „Hoffnungslos Hoffnungsvoll” schoss ohne Umwege auf Platz #3 der deutschen Albumcharts und den Refrain von „Herz über Kopf” kann wohl so gut wie jeder mitsingen, der 2015 ab und zu das Radio eingeschaltet hat. Mit Songs wie „Steine”, „Du” oder „Home Again” (im Duett mit Lotte) festigt Joris seinen Status als einer der großen deutschen Liedermacher unserer Zeit.
Schon in der Kindheit zeichnet sich ab, dass Musik einmal eine wichtige Rolle in Joris’ Leben spielen wird. 1989 in Norddeutschland geboren, wächst Joris Ramon Buchholz im nordrhein-westfälischen Städtchen Vlotho auf. Als die Eltern ihrem fünfjährigen Spross ein Schlagzeug schenken, weint dieser vor Freude. Ein Onkel führt ihn zudem an das Klavierspielen heran. Aufbauend auf diesen Grundsteinen, beginnt der musikalische Junge schon vor dem Teenageralter, eigene Lieder zu schreiben und ist später in einer Schülerband aktiv. Mit dem Abi in der Tasche zieht Joris zunächst nach Berlin, wo er sein Studium der Ton- und Musikproduktion jedoch nach zwei Semestern abbricht, um stattdessen an der Mannheimer Popakademie zu studieren. Dort trifft er auch jene Jungs, mit denen er heute auf der Bühne steht. Sein Job als Backliner gewährt ihm spannende Einblicke in die Welt der Live-Konzerte und lässt den Wunsch reifen, selbst im Rampenlicht zu stehen.
„Herz über Kopf” – der erste Hit
Ein Plattenvertrag mit Four Music bringt den Nachwuchskünstler diesem Traum ein ganzes Stück näher. 2014 rückt das Lied „Im Schneckenhaus” den Newcomer erstmals in den Fokus der Öffentlichkeit, bevor er mit „Herz über Kopf” einen waschechten Superhit landet. Dass sich das Debütalbum „Hoffnungslos Hoffnungsvoll” auf Anhieb in den Top 3 der Charts platziert, ist dennoch eine freudige Überraschung. Seitdem steht Joris für intensiven Deutschpop mit positiver Botschaft. 2018 legt er mit „Schrei es raus” nach, 2021 folgt „Willkommen Goodbye”. Lieder wie „Nur die Musik”, „Untergang”, „Signal”, „Feuerwesen” oder „Glück auf” zeugen von einem vielschichtigen, facettenreichen Musiker, der mal gefühlvoll und verletzlich wirkt, um dann wieder beschwingt Hoffnung und gute Laune zu verbreiten. Für jede Stimmung hält Joris den passenden Soundtrack bereit.
Apropos gute Laune: Auf den ersten Blick mag man es dem tiefgründigen, nachdenklichen Joris vielleicht nicht zutrauen, aber live transportiert er solch eine ansteckende Energie, dass man sich als Zuschauer fragt, ob man hier eigentlich bei Coldplay oder Joris gelandet ist. Nicht, dass er versuche, jemanden zu imitieren, nein, Joris ist ganz offensichtlich vollkommen er selbst, aber er legt das Showtalent eines Weltstars an den Tag. Dieser Mann versteht es, sein Publikum mitzureißen – und dieses liegt ihm spätestens beim zweiten Song zu Füßen. Joris ist einfach in jeder Hinsicht ein Ausnahmekünstler!