Kollegium Kalksburg
liegende legenden
Mit vier Liedern und viel verzweifelter Moderation betraten drei schon damals eher wehleidige Berufsbsuf vor über 29 Jahren die wienerischsprachigen Bühnen dieser Welt: Das Kollegium Kalksburg war geboren!
Heute kokettieren die drei Fetzenschädeln schon seit längerer Zeit ungeniert mit ihrem Alter: Die letzten Programme 'mehr als ein viertel jahrhundert quasi komplett verschrammelt' – 'noch ein viertel verschrammelt, aber komplett' – 'einen hunderter komplett verschrammelt für ein viertel' der drei untoten Seicherln waren und sind nur noch morbide Sudereien von vorn bis hinten; das Bemühen ist groß wie je, das Vermögen aber wird von Tag zu Tag kleiner – ihren unbändigen Kunstwillen aber werden die drei Bummerlschreiber sich bis zum letzten Schnaufer bewahren, und so halten sie noch immer meist wesentlich mehr als je versprochen wurde!
Und wenn das Kollegium wieder einmal zum Herz pubertiert ohne verletzen zu wollen, gerade gut eingestellt ist und ein jedes brav seine Medikamente nimmt, dann lassen sich die drei Fanatiker des Ausdrucks auch nach all den verschrammelten Jahren immer noch sehr breit ausrollen:
Frisch gewaschene Hemden, lustige Kopfbedeckungen und Perücken, viel Tamtam und auch Musik – wer so trunken sich ins Sterben versingt, muss das Leben doch sehr lieben!
Heinz D. Ditsch: Akkordeon, Singende Säge, Gesang
Paul Skrepek: Kontragitarre, Perkussion, Gesang
W.V.Wizlsperger: Gesang, Baritonhorn, Kamm