Lucio Corsi wuchs in der italienischen Toskana auf und spielte früh in einigen lokalen Bands, wo er erste Bühnenerfahrungen sammelte. Beeinflusst von Cantautori und Glam Rock begann er ab 2012 eigene Lieder zu schreiben und fokussierte sich auf eine Karriere als Musiker, für die er auch nach Mailand zog. Nachdem Brunori Sas auf Corsi aufmerksam wurde, signte er ihn bei seinem Label Picicca, wo das Debütalbum "Altalena Boy / Vetulonia Dakar" 2015 erschien. 2017 folgte das Album "Bestiario musicale", das den Musiker zum ersten Mal in die italienischen Charts brachte. Auf seinem Album "Cosa faremo da grandi?" (2020) begeistert das verträumte "Cosa Faremo Da Grandi?" mit sinfonischen Anklängen gleichermaßen wie die minimalistische Klavierballade "Trieste". 2023 folgte Lucio Corsis viertes Album "La gente che sogna" und landete mit dem ruhigen Song "Astronave Giradisco" einen weiteren Fanfavoriten. Nach dem Erfolg seiner Single "Tu sei il mattino" war es schließlich der Song "Volevo essere un duro", der Lucio Corsi beim Sanremo-Festival 2025 den zweiten Platz bescherte und auf die ESC-Bühne beförderte. Im März erschien das gleichnamige Album "Volevo essere un duro", von dem auch Lieder wie "Sigarette", "Situazione complicata" und "Francis Delacroix" in den italienischen Single-Charts einziehen konnten, bevor der 31-Jährige beim ESC im Mai den fünften Platz für Italien sicherte. Der Rest ist Geschichte. Eine Geschichte, die allerdings längst noch nicht auserzählt ist.