Ulrike Dorner studierte Opern- und Konzertgesang an der Musikuniversität Wien bei KS Walter Berry und danach bei KS Gottfried Hornik und KS Hilde Zadek, sowie an der Sydney Opera School bei Susan Falk. Besonders prägend war für die Sängerin die Begegnung mit dem Studienleiter der Mailänder Scala, Umberto Finazzi, und die Arbeit mit dem Altenberg Trio Wien unter Claus Christian Schuster und Martin Hornstein. Ulrike Dorner schloss zusätzlich ein Musikpädagogikstudium und ein Romanistikstudium an der Universität Wien ab.
Als Mezzosopranistin sang Ulrike Dorner an diversen Bühnen und bei zahlreichen Festivals. An der Wiener Kammeroper war sie in der Uraufführung von Müller-Wielands „Das Märchen der 672. Nacht“ als Alte Dienerin, als Berta in Rossinis „Barbier von Sevilla“, sowie in der österreichischen Erstaufführung der Barockoper „Euridice“ von Peri als Proserpina unter der Leitung von Bernhard Klebel zu hören. Am Burgtheater Wien sang sie unter Ruth Berghaus in Brechts „Der Kaukasische Kreidekreis“ und an der Staatsoper im Kinderopernzelt in Hillers „Traumfresserchen“. Mit der Musikwerkstatt Wien war Ulrike Dorner in der szenischen Uraufführung von Shihs Oper „Vatermord“ als Mutter im Wiener Künstlerhaus (ORF-CD) zu erleben. An der Neuen Oper Wien verkörperte sie in Bergs „Wozzeck“ die Rolle der Margret. Bei den Donaufestwochen war sie in der konzertanten Uraufführung von Barcabas „Abendmahl“ als Jesus zu hören.
Ulrike Dorner wirkt als Solistin an diversen Kirchen in Wien: Augustinerkirche, Jesuitenkirche, Haydnkirche, Schubertkirche, Michaelerkirche und beim Augustinusfestival im Stift Vorau. Als Lied- und Konzertsängerin trat Ulrike Dorner mit vielfältigen Programmen in Österreich (u.a. beim Festival Musica Excelsa Schloss Retz, bei den Haydntagen Stift Vorau, beim Steirischen Herbst), in der Schweiz, in Israel (Bethlehem Peace Centre) und in Australien auf.
2016 hat Ulrike Dorner mit James Pearson den Fachwechsel ins jugendlich dramatische Sopranfach vollzogen. Sie wendet sich neben der klassischen Liedliteratur auch gerne dem Wienerlied und dem Chanson und dem Jazz zu und ist in diesen Genres bei diversen Festivals in der Schweiz und in Österreich zu hören gewesen: OnoBern, Monbijou Bern, mit dem Schrammelquartett der Wiener Symphoniker beim Operettenfestival Lustenau.