Mit seinem selbst erfundenen Musik-Genre Electro Swing hat sich der Österreicher Marcus Füreder – besser bekannt unter seinem Pseudonym Parov Stelar – international einen Namen gemacht. Er gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Künstlern im Bereich der elektronischen Musik weltweit.
Seit seinem Debüt mit der EP "KissKiss" und seinem Erstlings-Album "Rough Cuts" aus dem Jahr 2004 erschafft der gebürtige Linzer aus Electro-, House-, Pop- und Jazz-Einflüssen einen unverkennbaren Mix, der im Kopf bleibt und in die Beine geht. Tanzbar sind Stelars Tracks nämlich über alle Maßen – und so verwandeln sich die Shows von Parov Stelar regelmäßig in eine einzige Party.
Der Pionier des Electro Swing: Aus Linz in die Welt
Parov Stelar – ein Name, der untrennbar mit dem noch relativ jungen Musikgenre Electro Swing in Verbindung steht, das weltweit großen Anklang findet. Für den internationalen Erfolg des Stils, der Einflüsse aus Jazz und Swing mit elektronischen Beats vereint, zeichnet hauptsächlich der 1974 in Linz geborene Marcus Füreder verantwortlich.
Er studiert an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz Angewandtes Design und ist neben seiner Tätigkeit als Produzent und DJ auch als Designer und Bildender Künstler tätig.
Anfangs veröffentlicht Füreder noch unter seinem bürgerlichen Namen sowie unter dem Pseudonym "Plasma" bei Bushido Recordings. Nach der Gründung seiner eigenen Produktionsfirma erscheinen Parov-Stelar-Tracks ab 2003 auf seinem eigenen Label Etage Noir Recordings.
Spätestens das 2010 erschienene Video zu Parov Stelars Song "Catgroove", das mit dem australischen Tänzer TSC Forsythe aufgenommen wird, macht den Österreicher zu einem international gefeierten und gefragten Künstler.
Zum internationalen Erfolg von Parov Stelar trägt nicht zuletzt das Internet bei: Einige Werbespots, die mit seinen Tracks unterlegt wurden, verzeichnen Millionen von Klicks. Weltweit führende Top-Brands – beispielsweise Automarken wie Audi, Chevrolet, Chrysler, Fiat oder Hyundai, aber auch Tech- und Lifestyle-Marken wie Microsoft, Google, Nespresso, Colgate oder Motorola – setzen für die erfolgreiche Bewerbung ihrer Produkte auf den eingängigen Sound von Parov Stelar. Und auch Film- und TV-Produktionen werden durch das kreative Schaffen des Österreichers bereichert.
In den Metropolen der Welt feiern Fans zum Parov-Stelar-Sound
Auf Stelars Debütalbum "Rough Cuts" folgen etwa im Zwei-Jahres-Rhythmus weitere Alben, allen voran "Seven And Storm" (2005), "Shine" (2007), "Coco" (2009) sowie "The Princess" (2012).
Mit inzwischen mehr als 20 Alben hat Parov Stelar eine große Anhängerschaft um sich versammelt. Viele Veröffentlichungen halten sich über Wochen auf den Spitzenplätzen der Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei internationalen Stars ist der Österreicher als Kooperationspartner gefragt: Lady Gaga, Lana del Rey, Marvin Gaye und Brian Ferry gehören zu den Künstlern, mit denen Parov Stelar bereits zusammengearbeitet hat.
Der typische Stelar-Sound lebt davon, vermeintlich konträre Musikstile miteinander zu kombinieren und zu samplen. Dieser Mix verkauft sich nicht nur online, im Radio oder auf Platte, sondern ist auch live ein Spektakel. Tickets für Parov Stelars Touren sind daher extrem gefragt. Seine Konzerte füllen nicht nur in Europas Metropolen, sondern auch in New York, Los Angeles oder San Francisco große Hallen. Shows von Parov Stelar gibt es immer wieder auch bei Top-Festivals wie dem Coachella in den USA, dem Glastonbury in Großbritannien oder dem Sziget in Ungarn zu sehen.