Queens of the Stone Age wurde 1996 von Josh Homme gegründet und zählt zu den prägendsten Bands des Alternative- und Stoner-Rock.
Nach dem Ende von Kyuss startete Homme mit Nick Oliveri und weiteren Weggefährten durch. 1998 erschien das selbstbetitelte Debüt „Queens of the Stone Age“, das mit seinem rauen „Roboter-Rock“-Sound für Aufsehen sorgte.
Mit „Rated R“ (2000) und den Singles „Feel Good Hit of the Summer“ sowie „The Lost Art of Keeping a Secret“ etablierte sich die Band endgültig. Der Durchbruch gelang 2002 mit „Songs for the Deaf“, unterstützt von Dave Grohl am Schlagzeug und der Hit-Single „No One Knows“, die bis heute als erfolgreichster Track gilt.
Nach dem Ausstieg von Nick Oliveri veröffentlichte die Gruppe 2005 „Lullabies to Paralyze“ und 2007 „Era Vulgaris“, beide mit hochkarätigen Gastbeiträgen, u. a. von Trent Reznor und Julian Casablancas.
2013 folgte das düster-melancholische Album „…Like Clockwork“, das Platz 1 der US-Charts erreichte. Mit „Villains“ (2017) setzte die Band auf eine tanzbarere, von Mark Ronson produzierte Ausrichtung.
Trotz Krisen, Besetzungswechseln und dem Verlust enger Weggefährten blieb die Band ein Fixpunkt im Rock-Kosmos. Am 16. Juni 2023 erschien „In Times New Roman“, das ihre Rückkehr zu kompromisslos hartem Sound markiert.
Queens of the Stone Age stehen für energiegeladene Live-Auftritte, hypnotische Riffs und genreübergreifende Kooperationen – eine Kultband, die Rock immer wieder neu definiert.