Angeblich kannten sich Sänger Ian Brown und Gitarrist John Squire bereits aus dem Sandkasten, verloren sich zunächst aus den Augen, trafen sich jedoch später wieder und gründeten die Punkband The Patrol. Diese blieb ohne nennenswerten Erfolg. 1984 bildete sich die Band The Stone Roses mit Pete Garner am Bass, Andy Couzens an der Rhythmusgitarre und Simon Wolstencroft am Schlagzeug heraus.
Wenig später unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei einem kleinen Independent-Label in Manchester. Nach anfänglicher Erfolglosigkeit wechselte die Band mehrfach die Labels. Mani aka. Gary Mounfield übernahm 1988 den Bass. 1989 erschien schließlich das wegweisende Debüt-Album „The Stone Roses“, das auf Platz 19 in die britischen Charts vorstieß und schnell den Rang eines Klassikers einnahm. Die Stone Roses bildeten eine der tragenden Säulen der Madchester-Szene.
Mehrere Major-Labels zeigten sich nach dem Debüt-Album an den Stone Roses interessiert, obgleich die Band bei dem kleinen Independent-Label Silvertone einen Vertrag für acht Alben unterschrieben hatte. Gerichtsstreitigkeiten mit Silvertone konnten die Stone Roses für sich entscheiden. Unter der Regie des neuen Labels Geffen erschien im Dezember 1994 schließlich das zweite Album der Band, „Second Coming". Es erreichte Platz 4 in den britischen Charts.
Nach mehreren Wechseln in der Besetzung, einer Tour durch Großbritannien Ende 1995 und John Squires Verlassen der Band im April 1996 traten die Stone Roses im August 1996 auf dem Reading-Festival mit einer Darbietung auf, die von Fans und Musikkritikern allseits verheerend aufgenommen wurde. Im Oktober 1996 löste sich die Band auf.
Am 18. Oktober 2011, 15 Jahre nach der Auflösung, vermeldete die populäre britische Musikzeitschrift New Musical Express (NME) die Reunion der Stone Roses.
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