Ein Weg zur Symphonie und ein Abend zwischen Wien und Ungarn: Das Tonkünstler-Orchester verbindet Schuberts symphonischen Weitblick mit ungarischer Klangtradition.
Franz Schubert suchte, wie er 1824 schrieb, seinen "Weg zur großen Symphonie" über mehrere Instrumentalwerke. Mit der erst 1839, und damit elf Jahre nach seinem Tod, uraufgeführten Großen C-Dur-Symphonie D 944 wurde deutlich, wie weit ihn dieser Weg getragen hatte. Andreas Ottensamer schlägt an diesem Abend selbst einen besonderen Bogen: vom Dirigentenpult zu seinen ungarischen Wurzeln. Zoltán Kodálys Tänze aus Galánta eröffnen das Programm mit rhythmischer Verve, gefolgt von Béla Bartóks frühem erstem Violinkonzert. Schuberts Große C-Dur-Symphonie bildet den Abschluss eines Abends, der Herkunft, Leidenschaft und symphonische Größe verbindet.
Barnabás Kelemen zählt zu den führenden und vielseitigsten Violinist:innen seiner Generation und ist weltweit als Solist, Kammermusiker und Dirigent zu Gast. Er ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gramophone Classical Music Award und dem Kossuth-Preis. Als Spross einer Wiener Musiker:innenfamilie ist Andreas Ottensamer heute international als Klarinettist, Kammermusiker und Dirigent etabliert und war viele Jahre Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern.
PROGRAMM
*Zoltán Kodály: Tänze aus Galánta
*Béla Bartók: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. posth.
*Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 Große C-Dur-Symphonie
BESETZUNG
Barnabás Kelemen Violine, Andreas Ottensamer Dirigent, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Orchester