Whitechapel ist eine US-amerikanische Deathcore-Band aus Knoxville, Tennessee, die 2006 gegründet wurde und zu den prägendsten Vertretern des Genres zählt. Der Bandname bezieht sich auf das Londoner Stadtviertel Whitechapel, in dem der Serienmörder Jack the Ripper im 19. Jahrhundert seine Verbrechen beging.
Gegründet wurde die Band von Phil Bozeman (Gesang), Ben Savage (Gitarre) und Brandon Cagle. Kurz darauf stießen Gitarrist Alex Wade, Bassist Gabe Crisp und Schlagzeuger Derek Martin hinzu. Nach frühen Demoaufnahmen unterschrieben Whitechapel 2007 bei Siege of Amida Records und Candlelight Records und veröffentlichten im selben Jahr ihr Debütalbum "The Somatic Defilement". Noch 2007 wechselte die Band zu Metal Blade Records, wo 2008 das zweite Album "This Is Exile" erschien und erstmals die Billboard 200 erreichte.
Mit dem dritten Album "A New Era of Corruption" (2010) gelang der Band ein weiterer Karriereschub: Das Album stieg auf Platz 43 der Billboard-Charts ein und festigte ihren Ruf als eine der führenden Deathcore-Bands. Es folgten erfolgreiche Veröffentlichungen wie das selbstbetitelte Album "Whitechapel" (2012), "Our Endless War" (2014) sowie "Mark of the Blade" (2016). Besonders "Our Endless War" erreichte mit Platz 10 der Billboard 200 die bislang höchste Chartplatzierung der Band.
Mit den späteren Alben "The Valley" (2019) und "Kin" (2021) entwickelte sich der Sound weiter: Neben den typischen brutalen Deathcore-Elementen integrierte Sänger Phil Bozeman erstmals auch melodische und klare Gesangsparts. 2025 erschien das neunte Studioalbum "Hymns in Dissonance", auf dem die Band wieder stärker zu ihren härteren Wurzeln zurückkehrt.
Whitechapel gelten als Teil der sogenannten "Big Four" des Deathcore neben Bands wie Suicide Silence, Job for a Cowboy und Thy Art Is Murder. Musikalisch verbinden sie extreme Metal-Elemente mit Einflüssen aus Death Metal, Groove Metal und Hardcore und sind weltweit auf großen Festivals und Tourneen präsent.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
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