Architektur und Standort des Stadions – ohne Laufbahn, dafür unmittelbar an den Platz angrenzende Wohnhäuser – begünstigen eine dichte Atmosphäre, geprägt durch Nähe und direkten Kontakt zum Spielgeschehen. Die immer wieder einzigartige Stimmung ist vor allem auch den Fans (Freund*Innen der Friedhofstribüne, Anhängervereinigung des Wiener Sport-Club) zu verdanken, die als besonders fair, weltoffen und friedlich gelten und deren positiver situationsbedingter Support über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist: Rassismus, Sexismus oder Homophobie haben auf dem Platz nichts verloren, statt Bengalos und Buh-Rufen regnet es Konfetti, Seifenblasen und Applaus, auch für die gegnerische Mannschaft und das Schiedsrichterteam. Unverkennbar dabei: Kreative Fangesänge und das charakteristische Klimpern mit dem Schlüsselbund.