Architects sind eine 2004 in Brighton, England gegründete Metalcore-Band, bekannt für ihren energiegeladenen Sound, tiefgründige Texte und technische Präzision. Die Gründungsmitglieder – die Brüder Dan und Tom Searle – formten die Band zunächst unter den Namen „Inharmonic“ und „Counting the Days“, bevor sie sich endgültig in Architects umbenannten.
Ihr Debütalbum "Nightmares" erschien 2006, gefolgt von "Ruin" (2007), auf dem erstmals Sänger Sam Carter zu hören war. Mit "Hollow Crown" (2009) festigten Architects ihren Platz in der internationalen Metalcore-Szene und spielten auf großen Festivals wie dem Download Festival und With Full Force.
Das 2011 erschienene Album "The Here and Now" markierte eine stilistische Weiterentwicklung, bevor sie mit "Daybreaker" (2012) wieder zu ihren härteren Wurzeln zurückkehrten. Nach einem Labelwechsel zu Epitaph Records (2013) folgten Alben wie "Lost Forever // Lost Together" und das emotional geprägte "All Our Gods Have Abandoned Us" (2016).
Im selben Jahr traf die Band ein schwerer Schicksalsschlag: Gitarrist und Songwriter Tom Searle verstarb mit nur 28 Jahren an Krebs. Sein Bruder Dan Searle und die restliche Band setzten seine Vision mit "Doomsday" und dem Album "Holy Hell" (2018) fort – ein Werk, das Verlust und Hoffnung thematisiert.
Mit "For Those That Wish to Exist" (2021) erreichten Architects neue kreative Höhen, indem sie orchestrale und elektronische Elemente in ihren Sound integrierten. Ihr Streamkonzert aus der Royal Albert Hall während der Pandemie unterstrich ihren Status als eine der einflussreichsten modernen Metal-Bands weltweit.