Seit der Erstausstrahlung von "The Voice of Germany" im Jahr 2011 zählt die Gesangs-Castingshow zu den popkulturellen Institutionen in Deutschland. Ihren Erfolg bestätigen nicht nur Millionen Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen, sondern auch ausverkaufte "The Voice of Germany"-Shows, wenn die Finalisten auf deutschlandweite Tour gehen.
Das Show-Konzept von "The Voice of Germany", basierend auf der niederländischen Show "The Voice", ist so einfach wie erfolgreich: Prominente Musiker nehmen auf den berühmten Coach-Stühlen Platz und hören zunächst nur die Stimmen der Kandidaten. Möchten sie ein Talent ins Team holen, drücken sie den Buzzer und hoffen, dass sich die Auserwählten für sie entscheiden. Anschließend werden die Kandidaten von ihren Coaches trainiert und kämpfen um den Finalsieg.
Eine Casting-Show wie keine andere
Musik-Castingshows gehören bereits seit "Popstars" (2000) und "Deutschland sucht den Superstar" (2002) zu den erfolgreichsten Formaten im deutschen Fernsehen. Es lässt sich jedoch ohne zu übertreiben sagen, dass mit der ersten Staffel von "The Voice of Germany" im Jahr 2011 eine neue Epoche für Castingshows beginnt.
Allein der Stil der Sendung mit dem atmosphärischen, in Rot und Schwarz gehaltenen Studio macht deutlich: Hier steht Musikkunst im Vordergrund. Auch die Auswahl der Coaches und die Chemie zwischen ihnen sorgt für unterhaltsame und oft bewegende Momente, wenn der Auftritt von Kandidaten zu Tränen rührt oder die Gesangstrainer um ein Talent kämpfen.
Das Show-Konzept zeigt sich trotz verschiedener Regeländerungen und neuer Show-Elemente unverändert klar: Während der beliebten "Blind Auditions" treten Kandidaten begleitet von einer Live-Band vor der Jury und dem Live-Publikum auf. Die Coaches sitzen mit dem Rücken zur Bühne und entscheiden anhand des Klangs der Stimme, wen sie im Team haben wollen. Kein Wunder, dass "The Voice of Germany"-Tickets zu den "Blind Auditions" heiß begehrt sind.
Weitere Phasen umfassen das Training der Kandidaten und "Battle Rounds", bei denen Talente aus einem Team gemeinsam auftreten, jedoch nur ein Kandidat weiterkommt. Neben den "Blind Auditions" gelten zudem die Live-Shows vor dem Finale als beliebtestes Show-Element. Hier tritt die engste Auswahl eines Coaches gegeneinander an, um den Einzug ins Finale zu entscheiden.
Prominente Mentoren und große Talente
Zum Erfolgsrezept der "The Voice of Germany"-Show gehört zweifellos die Jury aus vier oder mehr Coaches. In jeder Staffel finden sich in der Gruppe prominente Persönlichkeiten der deutschen oder internationalen Musikwelt – darunter Größen wie Rea Garvey, The BossHoss, Sido, Mark Forster, Samu Haber, Andreas Bourani oder Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier.
Eine weitere Stärke der Show: Gewinner werden nicht nur zum One-Hit-Wonder, sondern finden mit einem eigenen Stil ihren Platz in der Musiklandschaft. Zu den bisherigen glücklichen Siegern zählen Ivy Quainoo, Andreas Kümmert, Jamie-Lee Kriewitz und Nick Howard.
Auszeichnungen, Ableger und Live-Tour
"The Voice of Germany" blickt nicht nur auf eine lange Geschichte aus deutscher Liedkunst und besten Einschaltquoten zurück, sondern auch auf mehrfache Auszeichnungen wie den Deutschen Fernsehpreis für "Beste Unterhaltungs-Show" oder auch die Goldene Kamera und den Bayrischen Fernsehpreis. Als ähnlich erfolgreich erweist sich die Ableger-Show fürs jüngere Publikum "The Voice Kids".
Wer Gewinner und Finalisten live sehen will, kann dies nicht nur im Studio, sondern auch auf der Tour "The Voice of Germany – Live In Concert", die nach jeder Staffel durch Deutschland reist. Die Live-Tournee genießt wie die Show selbst Kultstatus und sorgt regelmäßig für ausverkaufte Ränge und ein Wiedersehen mit neuen und bekannten Gesichtern – oder besser gesagt Stimmen.