Halle B - neues Zentrum für die kreative Jugend
Bereits im Mai 2005 wurde bei einer Sitzung des Badener Jugendbeirates festgehalten, dass die Stadt Baden an Attraktivität verlieren wird, wenn sich nicht hinkünftig die Stadtgemeinde Baden und alle anderen Verantwortlichen zu einer verstärkten Jugendarbeit bekennen. Die Aufbauarbeit der letzten Jahre wäre sodann umsonst gewesen. Ein Abwandern der Jugendlichen nach Wien und in andere Städte wäre unvermeidbar.
So hat sich speziell im abgelaufenen Jahr die Situation im Bereich „Eventlocation“ zusehends verschärft. Das Frauenbad wurde einer anderen Widmung zugeführt und auch für den Zulauf der kreativen Jugendlichen bei der Biondekbühne waren Lösungsvorschläge angesagt.
Einzige Möglichkeit zur Abhilfe hinsichtlich der fehlenden Räumlichkeiten am Jugendsektor war der Vorschlag, die ehemalige Diskothek, welche als „Tanzpalast“ bis Jänner 2007 betrieben wurde, für verschiedenste jugendrelevante Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Der Jugendbeirat der Stadt Baden unter dem Vorsitz von Herrn Alexander Mayerhofer hat daher in seiner Sitzung vom Februar 2008 unter Mithilfe diverser Jugendorganisationen ein Grundkonzept mit folgende 4 Teilbereiche als tragende Säulen erarbeitet:
* Kinder- und Jugendtheater
* Multi Media Art Center
* Veranstaltungsbetrieb
* alternative Nutzung jenseits des mainstreams
Eine gezielte Projektplanung erfolgte mit Einbindung einzelnen Badener Jugendorganisationen im März 2008. Dabei wurde folgendes konkretisiert:
* Schaffung einer Heimstätte für Kinder- und Jugendtheater
* Schaffung einer Heimstätte für das Multi Media Art Center für junge Kreative in den Bereichen Film, TV und Radio
multifunktionaler Veranstaltungsbereich
engagierte Jugendliche, bzw. Vereine oder Organisationen sollen die Möglichkeit bekommen, ihre kreativen Ideen im Veranstaltungsbereich einzubringen und zu verwirklichen
* Vielfältigkeit und Kreativität gelten als Motto
* der kommerzielle Aspekt tritt in den Hintergrund
* der ehemalige Tanzpalast soll für die Badener Jugendlichen eine Bereicherung hinsichtlich der Veranstaltungsdichte und –qualität darstellen.
Am 25. März 2008 erfolgte die Projektgenehmigung durch einen Beschluss des Gemeinderates der Stadt Baden unter dem Vorsitz von Fr. Bgmin. LAbg. Erika Adensamer.
In weiterer Folge wurde ein Gremium – natürlich wieder mit Einbindung der Jugendorganisationen – nominiert, um eine möglichst vollständige Abdeckung aller relevanten und notwendigen Anliegen der Jugend abdecken zu können. Sämtliche Aktivitäten des neuen Badener Jugendkreativzentrums werden von einem Gremium koordiniert.
Für einen Namen für das neue Jugendkreativzentrum Baden wurde der Namenswettbewerb "The Big Search" initiiert.
Dafür wurden mehr als 400 Namensvorschläge abgegeben. Online konnte, bei dem "Big Search" Voting, vom 4. April bis 9. Mai 2008 abgestimmt werden! Die regionale Jugend war auch in diesem Punkt aktiv in die Gestaltung des neuen Badener Jugendkreativzentrums mit eingebunden. Als Ergebnis wurde das neue Jugendkreativzentrum auf den Namen „Halle B“ getauft.
öffentliche Anreise:
vom Bahnhof Baden b. Wien mit der Wiener Lokalbahn bis zur Station "Baden b.Wien Leesdorf".