EIN SOMMERNACHTSTRAUM - NACH WILLIAM SHAKESPEARE
REGIE Ute Liepold
TEXTFASSUNG Ute Liepold und Ensemble
ES SPIELEN Birgit Fuchs, Magda Kropiunig, Franziska Rastl, Seraphine Rastl, Benjamin Slamanig, Tibor Taylor
KOSTÜM / BÜHNE Marlies Liekfeld-Rapetti
VIDEO / SOUND Philip Kandler
LOOPER / SYNTHESIZER Birgit Fuchs
CHORLEITUNG Benjamin Slamanig
CHOR Die Buntmeisen
MUSIKALISCHE LEITUNG Benjamin Slamanig
TECHNIK Arthur Pieotrowicz
ASSISTENZ Stephanie Sihler
Angenommen wir werfen einen feministischen Blick auf Shakespeares beliebte Komödie. "Ein Sommernachtstraum" macht sichtbar, wie stark Frauen durch patriarchale Strukturen eingeschränkt werden, eröffnet aber zugleich Räume, in denen die Frauenfiguren gegen diese Einschränkungen aufbegehren. Hermia kämpft mit der Partnerwahl durch den Vater, Helena begehrt auf gegen ihre Abhängigkeit und Titania muss sich gegen Oberon durchsetzen. Die Inszenierung konzentriert sich auf die Machtverhältnisse und Geschlechterrollen innerhalb des Stücks; auf das Spannungsfeld zwischen Unterdrückung und Selbstermächtigung. Der Verlust der weiblichen Selbstbestimmung wird durch Solidarität und feministischen Widerstand ausgehebelt. Unterstützt wird das Ensemble dieses Jahr durch den Chor Die Buntmeisen.