Superintelligenz oder Sautrottel?
Künstliche Intelligenz schreibt Gedichte, besteht Prüfungen, generiert Bilder von Menschen
mit einer zunehmend realistischen Anzahl an Fingern und steht angeblich kurz davor, uns in
fast allem zu überholen. Was bedeutet das für eine Spezies, die sich bisher darauf verlassen
hat, die gscheiteste zu sein?
In seinem Programm "Chatbot Moder" nimmt der Molekularbiologe und Science Buster
Martin Moder die großen Fragen rund um Intelligenz auseinander: Warum klingen Deppen
weniger dumm, wenn sie einen Anzug tragen?
Sind wir Menschen wirklich so schlau, oder können wir uns das nur einreden, weil andere
Tiere noch blöder sind?
Und was läuft schief, wenn im Zeitalter der Raumfahrt mehr Menschen an eine flache Erde
glauben als jemals zuvor?
Mit wissenschaftlicher Präzision und kabarettistischer Schlagseite seziert Moder, warum es
Bullshit leichter hat als gute Information, weshalb wir belangloses Geschwurbel für tiefsinnig
halten–und warum künstliche Intelligenz vielleicht nicht deshalb gefährlich ist, weil sie uns
auslöschen will, sondern weil sie uns ständig alles recht machen möchte.
Zwischen künstlicher Intelligenz, echter Dummheit, erotischen Chatbots und spirituellen
Salzburger Nockerln zeigt Moder, weshalb die Menschheit erstaunlich schlau sein kann,
während man als einzelner Mensch davon oft erschreckend wenig mitbekommt.
Ein unterhaltsamer Abend über Maschinen, Menschen und den schmalen Grat zwischen
Weisheit und Scheißdreck