Wenn Johnny Depp dick Kajal aufgetragen hat, eine Flasche Rum fest in Händen hält und tänzelnd vor einer Horde Soldaten flieht, dann weiß man: Die “Pirates of the Caribbean” setzen wieder ihre Segel. Auch im fünften Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe impersoniert Depp erneut seine Oscar-nominierte Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow. Ihm zur Seite stehen im neuen Abenteuer unter anderem Javier Bardem als Captain Armando Salazar, Geoffrey Rush als Captain Hector Barbossa, Orlando Bloom als William Turner. Für diesen Film konnte Johnny Depp eine durchaus respektable Gage von knapp 90 Millionen US-Dollar absahnen - hat sich dafür aber auch wieder ordentlich ins Zeug gelegt.
Fluch der Karibik: Salazars Rache
Im neuen Teil weht dem vom Glück verlassenen Captain Jack Sparrow eine steife Brise des Missgeschicks entgegen, als tödliche Seemänner aus der Schattenwelt - angeführt vom furchterregenden Captain Salazar, dem "Metzger der See" - dem Teufelsdreieck entkommen und nur ein Ziel kennen: jeden Piraten auf offener See zu töten, insbesondere Jack. Seine einzige Überlebenshoffnung ist der legendäre Dreizack des Poseidon. Um diesen zu finden, muss er eine wenig behagliche Allianz mit der brillanten und hübschen Sterneforscherin Carina Smyth und dem eigensinnigen jungen Royal-Navy-Seemann Henry eingehen. Am Steuer der "Dying Gull", seines jämmerlich kleinen und schäbigen Schiffs, versucht Jack, nicht nur seine jüngste Flut von Missgeschicken rückgängig zu machen, sondern sein eigenes Leben vor dem eindrucksvollsten und bösärtigsten Feind, dem er jemals gegenüberstand, zu retten.