Zwei Werke von Johannes Brahms bringen Mitte September die Philharmoniker Wien-Nagoya und den Johannes Brahms Chor mit den SolistInnen Ruri Ando und Yasushi Hirano im Wiener Musikverein zusammen..
Für diese außergewöhnliche Besetzung wurden ähnlich besondere Werke des deutschen Komponisten gewählt:
Zum einen ist es die
Tragische Ouvertüre d-Moll, op. 81, welche im Sommer des Jahres 1880 in Bad Ischl entstand - etwa zur gleichen Zeit wie die
Akademische Festouvertüre c-Moll, op. 80. So bedeutend Brahms in der Musikgeschichte ist, so wenig war der Uraufführung dieser Komposition 1880 in Wien der Erfolg gegönnt und auch seitdem konnte sich die
Tragische Ouvertüre im Konzertbetrieb nur zögernd durchsetzen.
Ganz anders steht es um die zweite Komposition des Abends,
Ein deutsches Requiem, op. 45, das als Brahms umfangreichstes, zentrales Chorwerk gilt und keine Totenmesse im herkömmlichen Sinn darstellt - keine Angst vor dem Tod, kein Drohen mit ewiger Verdamnis, sondern Trost statt Trauer und Schmerz.
Zu erzählen gibt es hier wenig, aber sagen muß ich Dir doch, daß ich ganz und gar erfüllt bin von Deinem Requiem, es ist ein gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend. (Reinisch o.A.: 96)
InterpretInnen:
Philharmoniker Wien-Nagoya
Johannes Brahms Chor
Hideaki Muto - Dirigent
Ruri Ando - Sopran
Yasushi Hirano - Bariton
Programm:
Tragische Ouvertüre d-Moll, op. 81
Ein deutsches Requiem, op. 45
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