Ralph Heidel
Wer die zeitgenössische deutsche Musiklandschaft verfolgt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit schon einmal Musik gehört, die aus Ralph Heidels Feder stammt. Heidel ist nicht nur ein gefragter Komponist, Arrangeur, Produzent, Soundforscher und Multiinstrumentalist. Er ist auch der einzige Musiker, der sowohl mit Künstler:innen wie Apsilon, Bazzazian, Casper, Jungstötter, Tristan Brusch und Lisa Morgenstern als auch für das Berliner Ensemble oder das Nationaltheater Mannheim gearbeitet und nebenher klassische Auftragskompositionen geschrieben hat. Und das als aus Deutschland stammender, meilenweit abseits des Mainstreams agierender Soloartist. Seine Musik wird auf BBC Radio 6 Music gespielt und wohlwollend im Mojo-Magazin besprochen.
Sie bewegt sich immer an der Schnittstelle von organischen und elektronischen Sound- und Genrewelten: zwischen neoklassischen Streichquartetten, Bedroom-Pop, Nujazz, Kammermusik und futuristischen Beats; auch zwischen intimen Klavierthemen, kosmisch anmutenden Synths, gelayerten Saxofonläufen und gesummten Vocal-Flächen. Sein aktuelles, drittes Album „anyways. onto better things“ ist sein wohl intimstes, persönlichstes Werk. Für seine Live-Umsetzung reduziert er sein Set-up auf ein Minimum und schafft es, mit Klavier, Synthesizern und seinen vielseitigen Saxophonklängen emotionale, einzigartige Klanglandschaften zu bilden. (eigen)
Steven Moser & Ronja Andersson (Support)
Während sie gemeinsam schon mehrfach mit vielen verschiedenen Bands der europäischen Jazzszene auftraten, finden Ronja Andersson und Steven Moser nun als Duo zueinander. Das erste Mal liefen sich die beiden auf einem Jazzfestival in Dänemark über den Weg. Etwas später trafen sich die beiden wieder am Jazz Institut Berlin, wo sie mittlerweile beide studieren. Im Duo mit Ronja als Sängerin und Saxophonistin und Steven als Pianist erarbeiteten sie sich ein Repertoire, bestehend aus sphärischen Lovesongs, dänischen/österreichischen Melodien und Lieblingskompositionen aus der Jazzwelt.
Ronja Rose Andersson ist eine junge und vielseitige Sängerin aus Kopenhagen, die unter anderem durch die preisgekrönte Gruppe MUSViT bekannt geworden ist. Mit nur 23 Jahren hat sie bereits deutliche Spuren in der dänischen Jazzszene hinterlassen – zuletzt mit einer Nominierung als Musikerin des Jahres bei den Danish Music Awards Jazz 2025. Der Vorarlberger Schlagzeuger Steven Moser lebt und arbeitet seit 2022 in Berlin. Dort ist er ein fixer Bestandteil der Jazzszene und arbeitete unter anderem mit Uli Kempendorff, Phil Donkin, Bastian Stein, Makar Novikov, Jonas Westergaard, Jeremy Viner, Marko Churnchetz und Michael Attias. (eigen)
Einlass um 18:00